All-on-4 Kosten mit Ratenzahlung: Oberkiefer und Unterkiefer
Ratenzahlung 0% Zinsen!
Kosten Ab CHF 11.500.-

All-on-4 Implantate: Preise für Oberkiefer und Unterkiefer

Mit unserem modernen All-on-4-Verfahren garantieren wir sofortigen Zahnersatz, der weniger Eingriffe und eine schnellere Heilung verspricht. Erfahren Sie mehr über die Details auf unserer Webseite!

All-on-4 Kosten mit Ratenzahlung: Oberkiefer und Unterkiefer

Geschrieben von: Dr. Attila Halász - MSc., MoM - Ärztlicher Direktor der Klinik, Zahnarzt, Kieferchirurg

All-on-4 ist ein Behandlungskonzept für zahnlose oder weitgehend zahnlose Kiefer. Dabei verankern wir einen kompletten festsitzenden Zahnersatz auf vier Implantaten pro Kiefer. Die Methode kommt vor allem dann infrage, wenn Sie eine herausnehmbare Prothese vermeiden möchten und eine feste Versorgung mit möglichst überschaubarem chirurgischem Aufwand suchen.

Auf dieser Seite erklären wir, mit welchen All-on-4-Kosten Sie in der Schweiz rechnen müssen, wie sich die Preise für Ober- und Unterkiefer unterscheiden können, wie die Behandlung bei uns abläuft und wann wir diese Methode aus fachlicher Sicht empfehlen.

Wie viel kostet All-on-4 in der Schweiz?

Eine All-on-4-Behandlung kostet in der Schweiz bei uns – je nach Befund und Materialwahl – ab CHF 11.500 pro Kiefer. Der Preis gilt sowohl für den Oberkiefer als auch für den Unterkiefer und umfasst die Implantate, die Implantataufbauten und die festsitzende Brücke auf Basis von Nobel Biocare Implantaten, dem System, durch das das All-on-4-Konzept bekannt wurde.

Möglich wird dieser Preis durch die Aufteilung der Behandlung: Planung, Voruntersuchung und Nachkontrolle übernehmen wir in unseren Praxen in Dübendorf (Region Zürich) und Gland, den chirurgischen Eingriff selbst führen wir in unserer Klinik in Budapest durch.

Wie hoch die Gesamtkosten genau ausfallen, hängt vom verwendeten Material, dem Knochenangebot und notwendigen Vorbehandlungen ab. Welche Behandlungsschritte sich konkret auf den Preis auswirken, beurteilen wir nach der zahnärztlichen Voruntersuchung und erstellen Ihnen anschliessend einen transparenten Kostenvoranschlag.

All-on-4 Kosten (Ober- oder Unterkiefer)Durchschnittskosten in der SchweizUnsere Preise im kombinierten Behandlungskonzept
All-on-4 mit 4 Nobel Biocare Implantaten und Cermet-ProtheseCHF 15.000 – 25.000ab CHF 11.500
All-on-4 mit 4 Nobel Biocare Implantaten und Zirkon-ProtheseCHF 18.000 – 30.000ab CHF 12.500
DVT-Aufnahme (CBCT)ab CHF 450ab CHF 200
Zahnextraktionab CHF 200ab CHF 85
Die Preise dienen der Orientierung. Der tatsächliche Gesamtpreis hängt vom individuellen Befund, der Materialwahl und dem Behandlungsumfang ab.

Welche Faktoren beeinflussen die All-on-4-Kosten?

Die All-on-4-Kosten hängen nicht nur von der Anzahl der Implantate ab. Entscheidend sind vor allem die Ausgangssituation im Kiefer, das gewählte Material für den definitiven Zahnersatz, notwendige Vorbehandlungen und der Umfang der chirurgischen Planung.

Auch Extraktionen, 3D-Diagnostik, die Art des Provisoriums und die spätere definitive Versorgung können den Gesamtpreis beeinflussen. Deshalb lässt sich ein seriöser Preis erst nach der zahnärztlichen Voruntersuchung und der individuellen Behandlungsplanung festlegen.

Welche Leistungen sind in den All-on-4-Kosten enthalten?

Welche Leistungen in den All-on-4-Kosten enthalten sind, hängt vom jeweiligen Behandlungskonzept und vom individuellen Befund ab. Wichtig ist deshalb, nicht nur den Endpreis zu vergleichen, sondern auch darauf zu achten, welche diagnostischen, chirurgischen und prothetischen Schritte im Preis berücksichtigt sind.

Bei Zahnimplantat Experten erstellen wir Ihren Kostenvoranschlag so, dass Sie nachvollziehen können, welche Leistungen für Ihre All-on-4-Behandlung eingeplant sind. Je nach Ausgangssituation können dazu insbesondere folgende Bestandteile gehören:

  • zahnärztliche Voruntersuchung und Behandlungsplanung
  • 3D-Diagnostik mit DVT-Aufnahme, wenn medizinisch erforderlich
  • Entfernung nicht erhaltungswürdiger Zähne
  • vier Nobel Biocare Implantate pro Kiefer
  • chirurgischer Eingriff zur Implantation
  • festsitzender provisorischer Zahnersatz nach der Implantation
  • definitiver festsitzender Zahnersatz aus Cermet oder Zirkon
  • Kontrolltermine
  • Garantie gemäss den jeweiligen Garantiebedingungen

Nicht jede Leistung ist in jedem Fall erforderlich. Ob zum Beispiel Zahnextraktionen, zusätzliche diagnostische Aufnahmen oder besondere prothetische Anpassungen notwendig sind, klären wir im Rahmen der zahnärztlichen Voruntersuchung und individuellen Behandlungsplanung.

Ist die All-on-4-Behandlung in Raten zahlbar?

Ja, bei uns ist die All-on-4-Behandlung auch mit Ratenzahlung möglich. Für Patienten aus der Schweiz bieten wir eine Finanzierung von bis zu CHF 15.000 mit 0 % Zinsen und einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten an.

Die Ratenzahlung kann ohne Anzahlung und auch ohne Schweizer Staatsbürgerschaft beantragt werden. Die Bewilligung erfolgt in der Regel innert weniger Minuten, sodass Sie die Finanzierung frühzeitig in Ihre Behandlungsplanung einbeziehen können.

Was bedeutet All-on-4 genau?

Mit der All-on-4-Methode verankern wir einen kompletten festsitzenden Zahnersatz auf vier Implantaten in einem zahnlosen oder weitgehend zahnlosen Kiefer. In vielen Fällen können wir bereits am Tag der Implantation ein festsitzendes Provisorium einsetzen.

Pro Kiefer setzen wir vier Implantate ein. Die beiden hinteren Implantate positionieren wir meist schräg im Kieferknochen, damit vorhandener Knochen möglichst gut genutzt werden kann. Dadurch lässt sich ein umfangreicher Knochenaufbau in bestimmten Fällen vermeiden oder reduzieren.

Nach der Implantation befestigen wir zunächst einen provisorischen Zahnersatz. Die definitive Versorgung folgt nach der Einheilphase, wenn die Implantate stabil im Knochen eingeheilt sind. Ob All-on-4 für Sie geeignet ist, hängt vor allem von der Knochen- und Bisssituation, der Anzahl erhaltungswürdiger Zähne und der geplanten prothetischen Versorgung ab.

All-on-4
All-on-4

Für wen ist All-on-4 sinnvoll – und wann eher nicht?

All-on-4 kann sinnvoll sein, wenn in einem Kiefer keine oder nur noch wenige erhaltungswürdige Zähne vorhanden sind und eine feste Versorgung gewünscht wird. Besonders häufig prüfen wir diese Methode, wenn eine herausnehmbare Prothese vermieden werden soll oder wenn vorhandener Kieferknochen so genutzt werden kann, dass ein umfangreicher Knochenaufbau möglichst reduziert wird.

Aus unserer Sicht kommt All-on-4 vor allem dann infrage, wenn die Knochen- und Bisssituation eine stabile Versorgung auf vier Implantaten erlaubt und Sie bereit sind, den Zahnersatz langfristig sorgfältig zu reinigen und regelmässig kontrollieren zu lassen. Entscheidend ist also nicht allein die Anzahl fehlender Zähne, sondern ob die geplante Versorgung funktionell, hygienefähig und langfristig sinnvoll ist.

Nicht in jedem Fall ist All-on-4 die passende Lösung. Kritisch prüfen wir die Methode zum Beispiel bei starkem Rauchen, hohem Alkoholkonsum, ausgeprägtem Zähneknirschen oder unzureichender Mundhygiene. Auch unbehandelte oder schlecht eingestellte Allgemeinerkrankungen, bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, schwere Osteoporose oder Medikamente mit Einfluss auf den Knochenstoffwechsel können gegen eine sofortige Implantation sprechen. Während einer Schwangerschaft verschieben wir planbare chirurgische Eingriffe in der Regel, wenn keine akute Notwendigkeit besteht.

Ob All-on-4 für Sie geeignet ist, beurteilen wir deshalb immer individuell. Vor einer Empfehlung prüfen wir den allgemeinen Gesundheitszustand, die Knochenverhältnisse, die Bissbelastung und die spätere Reinigungsfähigkeit des Zahnersatzes.

Welche Vorteile bietet die All-on-4-Methode?

Die All-on-4-Methode kann vor allem dann Vorteile bieten, wenn die Ausgangssituation im Kiefer zu diesem Behandlungskonzept passt. Der wichtigste Punkt ist die feste Versorgung auf vier Implantaten pro Kiefer. Dadurch lässt sich ein kompletter Zahnersatz stabil verankern, ohne dass in jedem Fall sechs oder acht Implantate notwendig sind.

Ein weiterer Vorteil liegt in der möglichen Sofortversorgung. Wenn die Implantate beim Eingriff ausreichend stabil eingesetzt werden können, befestigen wir in vielen Fällen noch am selben Tag ein festsitzendes Provisorium. Sie müssen dann nicht über längere Zeit mit einer herausnehmbaren Übergangslösung leben.

Auch der chirurgische Aufwand kann überschaubarer bleiben. Durch die schräge Positionierung der hinteren Implantate lässt sich vorhandener Knochen besser nutzen. Ein umfangreicher Knochenaufbau kann dadurch je nach Befund vermieden oder reduziert werden.

Im Alltag ist vor allem der feste Halt entscheidend. Der Zahnersatz bewegt sich beim Essen oder Sprechen nicht wie eine klassische herausnehmbare Prothese. Kauen, Sprechen und Lächeln können sich dadurch wieder sicherer und natürlicher anfühlen.

Welche Nachteile und Risiken hat All-on-4?

Auch die All-on-4-Methode hat mögliche Nachteile und Risiken. Kritische Erfahrungsberichte beziehen sich häufig auf Fälle, in denen die Implantate zu früh oder zu stark belastet wurden, die Mundhygiene nicht ausreichte oder die prothetische Planung nicht optimal zur Bisssituation passte.

Ein wichtiger Punkt ist die Sofortbelastung. In vielen Fällen kann am Tag des Eingriffs ein festsitzendes Provisorium befestigt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Implantate beim Einsetzen ausreichend stabil im Knochen verankert sind. Ist diese Primärstabilität nicht gegeben, muss die Versorgung angepasst oder zeitlich anders geplant werden.

Auch die Reinigung spielt eine zentrale Rolle. Ein festsitzender Zahnersatz auf Implantaten muss täglich sorgfältig gepflegt werden, besonders im Übergang zwischen Zahnfleisch, Implantat und Prothese. Bleiben Beläge dauerhaft zurück, können Entzündungen am Implantat entstehen. Diese Entzündungen können im ungünstigen Fall den Halt der Implantate gefährden.

Ein weiterer Nachteil kann darin liegen, dass All-on-4 nicht für jede Kiefersituation geeignet ist. Bei sehr ungünstigen Knochenverhältnissen, starkem Zähneknirschen, hohem Kaudruck oder ausgeprägten Allgemeinerkrankungen kann eine andere Versorgung sinnvoller sein. Auch die spätere Reparatur oder Anpassung des Zahnersatzes muss von Anfang an mitgedacht werden.

Deshalb prüfen wir vor einer All-on-4-Behandlung nicht nur den Knochen, sondern auch Biss, Mundhygiene, Allgemeingesundheit und die geplante prothetische Versorgung. So lässt sich besser einschätzen, ob die Methode langfristig stabil und gut reinigbar umgesetzt werden kann.

All-on-4 Implantate in der Schweiz
All-on-4 Implantate in der Schweiz

All-on-4 oder All-on-6: Was ist der Unterschied?

Der wichtigste Unterschied liegt in der Anzahl der Implantate. Bei All-on-4 wird ein kompletter festsitzender Zahnersatz auf vier Implantaten pro Kiefer verankert, bei All-on-6 auf sechs Implantaten. Welche Lösung sinnvoller ist, hängt nicht allein von der Implantatanzahl ab, sondern vor allem von Knochenangebot, Bisssituation, Kaubelastung und der geplanten prothetischen Versorgung.

All-on-4 kann eine gute Lösung sein, wenn vorhandener Knochen gezielt genutzt werden kann und eine feste Versorgung mit möglichst überschaubarem chirurgischem Aufwand gewünscht wird. Durch die schräge Positionierung der hinteren Implantate lässt sich ein umfangreicher Knochenaufbau in bestimmten Fällen vermeiden oder reduzieren.

All-on-6 kommt eher infrage, wenn mehr Knochen vorhanden ist oder wenn eine zusätzliche Abstützung für die spätere Versorgung sinnvoll erscheint. Sechs Implantate können die Kaukräfte auf mehr Pfeiler verteilen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass All-on-6 in jedem Fall besser ist. Bei ungünstigen Knochenverhältnissen, bestimmten anatomischen Voraussetzungen oder erhöhtem chirurgischem Aufwand kann All-on-4 die passendere Lösung sein.

Auch bei den Kosten gibt es Unterschiede. All-on-6 ist in der Regel teurer, weil mehr Implantate gesetzt werden und der Behandlungsumfang grösser sein kann. Wir entscheiden deshalb nicht nach einem festen Schema, sondern prüfen individuell, welche Versorgung langfristig stabil, gut reinigbar und funktionell sinnvoll ist.

Welche Erfahrungen haben unsere Zahnärzte mit All-on-4?

Aus der Erfahrung unserer Zahnärzte und Implantologen ist All-on-4 keine Standardlösung für jeden zahnlosen Kiefer, sondern ein Behandlungskonzept, das sehr sorgfältig geplant werden muss. Die Methode kann überzeugende Ergebnisse ermöglichen, wenn Knochenangebot, Bisssituation, Implantatpositionen und spätere prothetische Versorgung zusammenpassen. Genau diese Gesamtplanung ist aus unserer Sicht entscheidend.

In unserer klinischen Arbeit setzen wir All-on-4 vor allem dann ein, wenn ein Patient eine feste Versorgung wünscht, aber eine klassische Lösung mit vielen Implantaten oder umfangreichem Knochenaufbau nicht die beste Option ist. Besonders wichtig ist dabei die Primärstabilität der Implantate. Nur wenn die Implantate beim Einsetzen ausreichend stabil verankert werden können, kommt eine festsitzende provisorische Versorgung am selben Tag infrage.

Bei der Planung achten wir nicht nur auf die reine Anzahl der Implantate. Wir prüfen mit 3D-Diagnostik, wie der vorhandene Knochen genutzt werden kann, wie die Implantate belastet werden und wie der spätere Zahnersatz gereinigt werden kann. Auch die Zusammenarbeit zwischen Implantologie, Prothetik und Zahntechnik spielt eine wichtige Rolle, weil der langfristige Erfolg nicht allein vom chirurgischen Eingriff abhängt.

Wir raten von All-on-4 eher ab, wenn die Versorgung langfristig nicht stabil, nicht gut reinigbar oder funktionell ungünstig wäre. In solchen Fällen kann All-on-6, eine klassische implantatgetragene Brücke oder eine andere Form von Zahnersatz sinnvoller sein. Unsere Empfehlung entsteht deshalb immer aus dem Befund – nicht aus dem Wunsch, eine bestimmte Methode schematisch anzuwenden.

All-on-4 Implantate
All-on-4 Implantate

Cermet oder Zirkon: Welches Material eignet sich für den All-on-4-Zahnersatz?

Beim All-on-4-Zahnersatz beeinflusst nicht nur die Anzahl der Implantate den Preis, sondern auch das Material des definitiven Zahnersatzes. Häufig kommen Cermet und Zirkon infrage. Beide Materialien können stabil und funktionell sein, unterscheiden sich aber in Ästhetik, Gewicht, Materialaufbau und Kosten.

Cermet-Zahnersatz besteht in der Regel aus einem Metallgerüst mit keramischer Verblendung. Diese Lösung ist belastbar, bewährt und in vielen Fällen wirtschaftlich sinnvoll. Sie eignet sich besonders dann, wenn ein stabiler festsitzender Zahnersatz gewünscht wird und die Ästhetik zwar wichtig ist, aber nicht die höchste Priorität hat.

Zirkon-Zahnersatz ist eine metallfreie keramische Lösung. Er wirkt optisch oft natürlicher, weil Farbe und Lichtwirkung näher an natürlichen Zähnen liegen können. Zirkon eignet sich besonders, wenn hohe ästhetische Ansprüche bestehen oder eine metallfreie Versorgung bevorzugt wird. Gleichzeitig ist Zirkon in der Regel kostenintensiver als Cermet.

Welche Lösung besser passt, hängt von der Ausgangssituation, den ästhetischen Erwartungen, der Bissbelastung und dem verfügbaren Budget ab. Wir besprechen die Materialwahl im Rahmen der Behandlungsplanung und erklären Ihnen, welche Variante für Ihre All-on-4-Versorgung langfristig sinnvoll ist.

MaterialEigenschaftenVorteileWann sinnvoll?
Cermet-ZahnersatzMetallgerüst mit keramischer Verblendungstabil, bewährt, meist günstigerwenn eine robuste und wirtschaftlichere Versorgung gewünscht wird
Zirkon-Zahnersatzmetallfreie keramische Lösungsehr ästhetisch, natürlichere Lichtwirkung, metallfreibei höheren ästhetischen Ansprüchen oder Wunsch nach metallfreiem Zahnersatz

Wie lange hält All-on-4?

All-on-4 kann bei guter Planung, stabiler Einheilung und konsequenter Nachsorge viele Jahre halten. Studien zu implantatgetragenen Versorgungen zeigen hohe Erfolgsraten über längere Zeiträume, häufig auch nach zehn Jahren. Entscheidend ist jedoch nicht nur das Implantatsystem, sondern vor allem, wie gut Implantate, Bisssituation, Zahnersatz und Mundhygiene langfristig zusammenspielen.

Die Implantate selbst sind auf eine langfristige Verankerung im Kieferknochen ausgelegt. Der Zahnersatz darüber hat jedoch eine eigene Lebensdauer. Ein festsitzendes Provisorium wird nur für die Übergangszeit nach der Implantation eingesetzt. Die definitive Versorgung aus Cermet oder Zirkon folgt nach der Einheilphase und ist für die langfristige Nutzung vorgesehen.

Wie lange eine All-on-4-Versorgung hält, hängt vor allem von der täglichen Reinigung, regelmässigen Kontrollen, Rauchverhalten, allgemeiner Gesundheit und der Belastung durch den Biss ab. Auch Zähneknirschen oder ein sehr hoher Kaudruck können die Versorgung stärker beanspruchen. Deshalb achten wir bereits bei der Planung darauf, dass der Zahnersatz gut reinigbar ist und die Kaukräfte sinnvoll verteilt werden.

Ein Austausch ist nicht automatisch nach einer bestimmten Anzahl von Jahren notwendig. Häufig müssen eher einzelne Bestandteile kontrolliert, angepasst oder erneuert werden, zum Beispiel Schrauben, Verblendungen oder der Zahnersatz selbst. Die Implantate können dabei in vielen Fällen erhalten bleiben, wenn sie stabil und entzündungsfrei im Knochen sitzen.

Bei Zahnimplantat Experten besprechen wir mit Ihnen auch die Garantiebedingungen und die notwendigen Kontrolltermine. Eine lange Haltbarkeit setzt voraus, dass die Versorgung regelmässig professionell überprüft wird und Sie die empfohlenen Pflegehinweise im Alltag einhalten.

Wie können Sie sich auf die All-on-4-Behandlung vorbereiten?

Die Vorbereitung beginnt mit der zahnärztlichen Voruntersuchung. In unseren Praxen in Dübendorf und Gland prüfen wir zunächst die Ausgangssituation im Mund, besprechen Ihre Wünsche und klären, ob All-on-4 grundsätzlich infrage kommt. Wenn es medizinisch notwendig ist, ergänzen wir die Untersuchung durch eine DVT- beziehungsweise 3D-Diagnostik, um Knochenangebot, Implantatpositionen und mögliche Risiken genauer beurteilen zu können.

Auf dieser Grundlage erstellen wir den Behandlungsplan und den Kostenvoranschlag. Dabei legen wir fest, ob vor der Implantation noch Zähne entfernt, Entzündungen behandelt oder andere vorbereitende Schritte durchgeführt werden müssen. Auch die Materialwahl für den späteren Zahnersatz und der zeitliche Ablauf werden in dieser Phase besprochen.

Für Ihre eigene Vorbereitung ist wichtig, dass Sie uns vollständig über Vorerkrankungen, Allergien und regelmässig eingenommene Medikamente informieren. Besonders Blutverdünner sollten frühzeitig erwähnt werden, damit wir die Behandlung sicher planen und bei Bedarf mit dem behandelnden Arzt abstimmen können.

In den Wochen vor dem Eingriff sollte die Mundhygiene möglichst stabil sein. Bestehende Entzündungen im Mundraum müssen vorab kontrolliert oder behandelt werden. Wenn Sie rauchen, empfehlen wir, den Konsum bereits vor der Operation deutlich zu reduzieren oder möglichst ganz zu vermeiden, da Rauchen die Wundheilung und die Einheilung der Implantate beeinträchtigen kann.

Wie läuft eine All-on-4-Behandlung Schritt für Schritt ab?

Eine All-on-4-Behandlung besteht aus mehreren Schritten. Der genaue Ablauf hängt davon ab, ob der Kiefer bereits zahnlos ist, ob noch Zähne entfernt werden müssen und ob eine festsitzende provisorische Versorgung am Tag des Eingriffs möglich ist.

1. Voruntersuchung und Behandlungsplanung

Zu Beginn prüfen wir die Ausgangssituation in unseren Praxen in Dübendorf oder Gland. Dabei beurteilen wir den Zustand der vorhandenen Zähne, das Zahnfleisch, die Bisssituation und das vorhandene Knochenangebot. Wenn es medizinisch notwendig ist, erstellen wir eine DVT-Aufnahme, damit die Implantatpositionen dreidimensional geplant werden können.

Auf Basis dieser Untersuchung entscheiden wir, ob All-on-4 für Sie geeignet ist oder ob eine andere Versorgung sinnvoller wäre. Gleichzeitig besprechen wir den Behandlungsplan, die voraussichtlichen Kosten, die Materialwahl und den zeitlichen Ablauf.

2. Vorbereitung des Kiefers

Wenn noch Zähne vorhanden sind, die nicht langfristig erhalten werden können, werden diese vor oder im Rahmen der Behandlung entfernt. Je nach Befund kann danach eine Heilungsphase notwendig sein. In anderen Fällen kann die Implantation direkt mit der Entfernung der nicht erhaltungswürdigen Zähne kombiniert werden.

Ob eine Sofortversorgung möglich ist, hängt vor allem von der Knochen- und Bisssituation sowie von der Stabilität der eingesetzten Implantate ab.

3. Einsetzen der Implantate

Der chirurgische Eingriff erfolgt in unserer Klinik in Budapest. Pro Kiefer setzen wir vier Implantate ein. Die beiden hinteren Implantate werden meist schräg positioniert, damit vorhandener Knochen möglichst gut genutzt werden kann und eine stabile Verankerung entsteht.

Nach dem Einsetzen prüfen wir die Stabilität der Implantate. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, befestigen wir ein festsitzendes Provisorium. So erhalten Sie in vielen Fällen bereits am Tag des Eingriffs eine feste provisorische Versorgung.

4. Einheilphase und Kontrollen

Nach der Implantation folgt die Einheilphase. In dieser Zeit verbinden sich die Implantate schrittweise mit dem Kieferknochen. Das festsitzende Provisorium wird während dieser Phase vorsichtig belastet, damit die Implantate nicht überfordert werden.

Kontrolltermine sind wichtig, um die Wundheilung, die Mundhygiene und die Funktion des Provisoriums zu überprüfen. Falls Anpassungen notwendig sind, können diese frühzeitig vorgenommen werden.

5. Definitiver Zahnersatz

Nach der Einheilphase wird der definitive All-on-4-Zahnersatz angefertigt und eingesetzt. Je nach Planung besteht dieser aus Cermet oder Zirkon. Dabei achten wir auf Passung, Biss, Reinigungsfähigkeit und ästhetische Wirkung.

Mehr zum detaillierten Ablauf der All-on-4-Behandlung, zur Behandlungsdauer und zu möglichen Risiken finden Sie in unseren ausführlichen Ratgeberartikeln.

Wie lange hat man Schmerzen nach einer All-on-4-Behandlung?

Wie lange Schmerzen nach einer All-on-4-Behandlung spürbar sind, ist individuell unterschiedlich. In den ersten Tagen nach dem Eingriff sind Schmerzen, Schwellungen und ein Druckgefühl normal. Sobald die Betäubung nachlässt, können Beschwerden auftreten, die wir mit geeigneten Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten begleiten.

In der Regel sind die Beschwerden in den ersten Tagen am stärksten und lassen innerhalb der ersten Woche deutlich nach. Ein leichtes Spannungsgefühl, Druckempfindlichkeit oder kleinere Schwellungen können noch etwas länger bestehen bleiben. Wichtig ist, das festsitzende Provisorium in dieser Phase nicht zu stark zu belasten und die Pflegehinweise genau einzuhalten.

Die Einheilung der Implantate im Knochen dauert mehrere Monate. Das bedeutet jedoch nicht, dass über diesen gesamten Zeitraum Schmerzen bestehen sollten. Nach der ersten Heilungsphase stehen deshalb vor allem die vorsichtige Belastung, die Reinigung des Provisoriums und die vereinbarten Kontrollen im Mittelpunkt.

Worauf sollten Sie nach der All-on-4-Behandlung achten?

Nach der All-on-4-Behandlung ist die erste Heilungsphase besonders wichtig. In den ersten Tagen sollten Sie körperliche Belastung vermeiden, nicht rauchen und das festsitzende Provisorium nur vorsichtig belasten. Weiche Nahrung ist in dieser Zeit sinnvoll, damit die frisch eingesetzten Implantate nicht übermässig beansprucht werden.

Auch die Mundhygiene muss sorgfältig, aber schonend erfolgen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Bereich um das Provisorium reinigen können, ohne die Wundheilung zu stören. Wichtig sind vor allem eine gute Reinigung der Übergänge zwischen Zahnfleisch und Zahnersatz sowie die regelmässige Kontrolle, ob sich Druckstellen, Entzündungen oder Lockerungen zeigen.

Die vereinbarten Kontrolltermine sollten Sie unbedingt wahrnehmen. Dabei prüfen wir die Wundheilung, die Stabilität des Provisoriums, die Funktion beim Kauen und die Mundhygiene. Melden Sie sich zeitnah bei uns, wenn Schmerzen wieder stärker werden, Schwellungen zunehmen, Fieber auftritt oder sich der Zahnersatz locker anfühlt.

Langfristig hängt der Erfolg einer All-on-4-Versorgung stark von der Pflege ab. Der Zahnersatz sitzt fest, muss aber trotzdem täglich gründlich gereinigt und regelmässig professionell kontrolliert werden. So lassen sich Entzündungen früh erkennen und die Implantate langfristig besser schützen.

Fazit: All-on-4 bei Zahnimplantat Experten in der Schweiz und Budapest

All-on-4 kann eine sinnvolle Lösung sein, wenn in einem Kiefer keine oder nur noch wenige erhaltungswürdige Zähne vorhanden sind und wieder ein festsitzender Zahnersatz gewünscht wird. Entscheidend ist jedoch die sorgfältige Planung: Knochenangebot, Bisssituation, Mundhygiene, Materialwahl und spätere Reinigungsfähigkeit müssen zusammenpassen. Deshalb empfehlen wir All-on-4 nicht schematisch, sondern nur dann, wenn die Methode aus unserer fachlichen Sicht langfristig sinnvoll ist.

Bei Zahnimplantat Experten verbinden wir die Voruntersuchung, Behandlungsplanung und Nachsorge in unseren Praxen in Dübendorf und Gland mit dem chirurgischen Eingriff in unserer Klinik in Budapest. Dabei arbeiten wir mit Nobel Biocare Implantaten und planen die Versorgung so, dass Qualität, Funktion und Kosten nachvollziehbar bleiben.

Wenn Sie prüfen möchten, ob All-on-4 für Sie geeignet ist, erstellen wir nach der zahnärztlichen Voruntersuchung einen individuellen Behandlungsplan mit transparentem Kostenvoranschlag. So wissen Sie vor der Behandlung, welche Lösung wir empfehlen, welche Kosten entstehen und welche Nachbetreuung in der Schweiz vorgesehen ist.

Häufig gestellte Fragen


Was sind die durchschnittlichen Kosten für All-on-4 in der Schweiz?

Der Durchschnittspreis für eine All-on-4-Behandlung liegt in unserem kombinierten Behandlungskonzept bei rund CHF 11.500 bis CHF 12.500 pro Kiefer. Der Preis umfasst die Implantate, die Implantataufbauten und die festsitzende Brücke auf Basis von Nobel Biocare Implantaten. Möglich wird dieser Preis durch die Kombination von Planung und Nachsorge in der Schweiz mit dem chirurgischen Eingriff in unserer Klinik in Budapest.

Ist All-on-4 günstiger als einzelne Zahnimplantate?

Bei einem vollständig oder weitgehend zahnlosen Kiefer kann All-on-4 wirtschaftlicher sein als eine Versorgung mit vielen Einzelimplantaten. Der Grund ist, dass ein kompletter festsitzender Zahnersatz auf vier Implantaten pro Kiefer verankert wird. Ob All-on-4 im Einzelfall die sinnvollere und günstigere Lösung ist, hängt jedoch vom Befund, vom Knochenangebot und vom gewünschten Zahnersatz ab.

Ist All-on-4 festsitzend oder herausnehmbar?

All-on-4 ist eine festsitzende Versorgung. Der Zahnersatz wird auf Implantaten befestigt und nicht wie eine klassische Prothese täglich herausgenommen. In vielen Fällen wird zunächst ein festsitzendes Provisorium eingesetzt; die definitive Versorgung folgt nach der Einheilphase.

Kann All-on-4 auch bei wenig Knochen möglich sein?

Ja, All-on-4 kann in bestimmten Fällen auch bei reduziertem Knochenangebot möglich sein. Durch die spezielle Positionierung der hinteren Implantate lässt sich vorhandener Knochen oft besser nutzen. Ob die Methode geeignet ist, klären wir mit der zahnärztlichen Untersuchung und bei Bedarf mit einer 3D-Diagnostik.

Was ist der Unterschied zwischen dem provisorischen und dem definitiven All-on-4-Zahnersatz?

Das festsitzende Provisorium dient als Übergangslösung direkt nach der Implantation oder während der Einheilphase. Der definitive All-on-4-Zahnersatz wird erst später eingesetzt, wenn die Implantate stabil eingeheilt sind. Er wird genauer an Biss, Ästhetik, Materialwahl und langfristige Belastung angepasst.

Welche Probleme können bei All-on-4 auftreten?

Mögliche Probleme sind Entzündungen am Implantat, Lockerungen, Schwierigkeiten bei der Reinigung, Überlastung durch den Biss oder Beschwerden mit dem provisorischen Zahnersatz. Viele Risiken lassen sich durch sorgfältige Planung, gute Mundhygiene und regelmässige Kontrollen deutlich reduzieren.

Was ist besser: All-on-4 oder All-on-6?

All-on-4 ist nicht automatisch besser oder schlechter als All-on-6. All-on-4 kommt häufig infrage, wenn eine feste Versorgung mit vier Implantaten stabil geplant werden kann. All-on-6 kann sinnvoll sein, wenn mehr Abstützung gewünscht wird und genügend Knochen vorhanden ist. Welche Lösung besser passt, entscheiden wir anhand von Knochenangebot, Bisssituation und geplanter prothetischer Versorgung.

Unsere Zahnärzte

Dr. Csilla Ehreth
Dr. Csilla Ehreth

Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin

Dr. Eszter Győri
Dr. Eszter Győri

Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin und Fachärztin für Endodontie

Dr. Fruzsina Nádaskay
Dr. Fruzsina Nádaskay

Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin und Kieferchirurgin

Dr. Bettina Gara
Dr. Bettina Gara

Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin

Unsere Zahnimplantat-Praxen in der Schweiz und unsere Implantatklinik in Budapest

Unsere Standorte in Dübendorf, Gland und Budapest arbeiten nach denselben implantologischen Standards. Diagnostik, Planung, Behandlung und Nachsorge sind klar aufeinander abgestimmt – je nachdem, welcher Behandlungsschritt an welchem Standort sinnvoll ist.

Zahnimplantate in Dübendorf

Zahnimplantate in Dübendorf

Unsere Hauptpraxis in der Region Zürich ist gut erreichbar aus Zürich, Uster und Winterthur. Hier planen und setzen wir Zahnimplantate für Patienten aus der Deutschschweiz – mit moderner Diagnostik, strukturierter Planung und einem eingespielten Team.

Zahnimplantate in Gland

Zahnimplantate in Gland

Unser Standort in Gland liegt zwischen Genf und Lausanne. Hier betreuen wir Patienten aus der Westschweiz persönlich und mehrsprachig – mit demselben implantologischen Qualitätsanspruch wie in Dübendorf.

Implantatklinik in Budapest

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In unserer Klinik in Budapest führen wir umfangreiche implantologische Behandlungen durch. Die Betreuung erfolgt in deutscher Sprache und ist eng mit der Planung und Nachsorge in unseren Schweizer Praxen abgestimmt.

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