Geschrieben von: Dr. Noémi Kovács - Kieferchirurgin
Viele fragen uns vor einer Implantation, ob das Einsetzen eines Zahnimplantats wirklich wehtut. Die Sorge ist verständlich, denn der Eingriff findet direkt im Kiefer statt. Während der Implantation sollten Sie jedoch keine starken Schmerzen spüren.
In diesem Ratgeber erklären wir, was Sie beim Setzen eines Zahnimplantats wahrnehmen können, wie lange der Eingriff dauert und welche Betäubung wir verwenden. Den vollständigen Behandlungsablauf und Beschwerden nach der Implantation behandeln wir in separaten Ratgebern.
Das Setzen eines Zahnimplantats ist in der Regel nicht stark schmerzhaft. Vor dem Eingriff betäuben wir die Behandlungsstelle gezielt, damit die Implantation ruhig und gut kontrollierbar ablaufen kann.
Eine zuverlässige Betäubung gehört für uns zur normalen Vorbereitung der Implantation. Bevor wir beginnen, prüfen wir, ob die Region ausreichend betäubt ist. Während der Behandlung führen wir Sie ruhig durch die einzelnen Schritte, damit die Situation für Sie einschätzbar bleibt.
Während der Implantation ist die Behandlungsstelle betäubt. Trotzdem merken Sie natürlich, dass im Mund gearbeitet wird. Sie spüren etwas Druck und leichte Vibrationen, hören die Instrumente und den Sauger. Der Mund bleibt dabei eine Weile offen.
Das ist ungewohnt, aber kein Schmerz. Bei vielen Patienten kommt die Anspannung weniger vom Eingriff selbst als von der Vorstellung, was gerade passiert.
Wenn Sie wissen, was Sie erwartet, fällt es deutlich leichter. Ein einzelnes Implantat ist meist schnell erledigt. Bei mehreren Implantaten oder einem zusätzlichen Knochenaufbau wird die Sitzung länger und kann etwas anstrengender werden.
Das eigentliche Setzen eines einzelnen Zahnimplantats dauert meist nicht lange. Für die ganze Sitzung sollten Sie trotzdem mehr Zeit einplanen, weil Vorbereitung, Betäubung, Kontrolle und Nachbesprechung dazugehören.
Bei einer einfachen Ausgangssituation ist ein einzelnes Implantat oft in etwa 30 bis 60 Minuten gesetzt. Wenn mehrere Implantate gesetzt werden, ein Zahn entfernt werden muss oder ein Knochenaufbau dazukommt, dauert der Termin entsprechend länger.
Wir besprechen die voraussichtliche Dauer vor der Behandlung mit Ihnen. So wissen Sie nicht nur, wie lange die Sitzung ungefähr dauert, sondern auch, welcher Teil davon Vorbereitung ist und wann der eigentliche Eingriff beginnt.
Für das Setzen eines Zahnimplantats reicht in vielen Fällen eine örtliche Betäubung aus. Dabei betäuben wir gezielt den Bereich, in dem das Implantat eingesetzt wird. Sie bleiben wach, können normal mit uns kommunizieren und sollten während der Implantation keinen starken Schmerz spüren.
Vor dem Beginn prüfen wir, ob die Betäubung zuverlässig wirkt. Erst dann starten wir mit dem eigentlichen Eingriff. Die Betäubung nimmt den Schmerz, bestimmte Wahrnehmungen bleiben aber bestehen.
Wenn Sie sehr angespannt sind oder ein grösserer Eingriff geplant ist, kann zusätzlich ein Dämmerschlaf infrage kommen. Das besprechen wir vorab mit Ihnen und entscheiden gemeinsam, welche Form der Betäubung zu Ihrer Situation passt.
Vor der Implantation betäuben wir den Behandlungsbereich gezielt. Die Betäubung blockiert die Schmerzweiterleitung in der Region, sodass das Setzen des Implantats nicht als Schmerz ankommt. Erst wenn die Betäubung zuverlässig wirkt, beginnen wir mit dem Eingriff.
Dazu kommt: Ein Implantat wird in den Kieferknochen gesetzt. Der Knochen selbst hat keine Schmerzfasern wie ein freiliegender oder entzündeter Zahn. Deshalb ist das Setzen eines Implantats nicht mit dem Bohren an einem empfindlichen Zahn vergleichbar.
Was trotzdem spürbar bleiben kann, ist eher ein Arbeitsgefühl im Mund – nicht der Schmerz, den viele vom Bohren an einem empfindlichen Zahn kennen. Sie bleiben wach und können jederzeit mit uns kommunizieren.
Während des Eingriffs sollte ein Knochenaufbau nicht schmerzhafter sein als das Setzen des Implantats selbst. Der Bereich wird gezielt betäubt, sodass Sie keine Schmerzen spüren sollten.
Mehr spürbar ist meist der Umfang der Behandlung: Der Termin kann länger dauern, und die Region wird stärker beansprucht. Kleinere Knochenaufbauten können oft direkt mit der Implantation kombiniert werden. Grössere Aufbauten werden manchmal in einem eigenen Schritt geplant.
Ob ein Knochenaufbau nötig ist und wie wir ihn durchführen, besprechen wir vorab anhand der Röntgen- oder 3D-Aufnahmen.
Wenn Sie wegen der Implantation angespannt sind, besprechen wir den Eingriff vorher ausführlich mit Ihnen. Wir erklären, wie die Betäubung wirkt, wie lange der Termin ungefähr dauert und was Sie während der Behandlung wahrnehmen können.
Bei stärkerer Angst empfehlen wir häufig eine Behandlung im Dämmerschlaf. Sie erleben den Eingriff dadurch deutlich entspannter und bleiben während der Behandlung medizinisch überwacht.
Ob eine örtliche Betäubung ausreicht oder Dämmerschlaf sinnvoll ist, klären wir vor der Implantation gemeinsam mit Ihnen. So wählen wir die Form der Behandlung, die medizinisch passt und sich für Sie gut machbar anfühlt.
Nach der Implantation sind leichte Wundschmerzen, Druckgefühl oder eine Schwellung in den ersten Tagen möglich. Das gehört nicht mehr zur Behandlung selbst, sondern zur Heilungsphase nach dem Eingriff.
Kontrollieren lassen sollten Sie die Stelle, wenn die Schmerzen stärker werden, wenn eine deutliche Schwellung zunimmt oder wenn Fieber, Eiter, ein schlechter Geschmack oder ein anhaltend pochender Schmerz dazukommen. Dann sollte die Ursache zeitnah abgeklärt werden.
Die normale Entwicklung von Beschwerden nach dem Eingriff erklären wir ausführlich im Ratgeber Schmerzen nach dem Zahnimplantat.
Vor dem Setzen eines Zahnimplantats müssen Sie keine starken Schmerzen befürchten. Der Eingriff verläuft unter zuverlässiger Betäubung und wird in der Regel als unangenehm, aber nicht als schmerzhaft erlebt.
Wenn Sie Fragen zur Implantation, zur Betäubung oder zu einer Behandlung im Dämmerschlaf haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir erklären Ihnen persönlich, welche Lösung in Ihrer Situation sinnvoll ist.
Nein. Der Behandlungsbereich wird vor dem Eingriff zuverlässig betäubt. Die Behandlung kann ungewohnt sein, sollte aber nicht als Schmerz wahrgenommen werden.
Das Bohren spüren Sie nicht wie an einem empfindlichen Zahn. Die Implantatstelle ist betäubt, und das Implantat wird im Kieferknochen vorbereitet.
Bei einer einfachen Ausgangssituation ist ein einzelnes Implantat oft in etwa 30 bis 60 Minuten gesetzt. Die ganze Sitzung dauert länger, weil Vorbereitung, Betäubung, Kontrolle und Nachbesprechung dazugehören.
Ja, für viele Implantationen reicht eine örtliche Betäubung aus. Sie bleiben wach und ansprechbar, spüren aber keinen starken Schmerz. Bei grosser Angst oder umfangreicheren Eingriffen kann zusätzlich ein Dämmerschlaf sinnvoll sein.
Während des Eingriffs sollte ein Knochenaufbau nicht schmerzhafter sein als das Setzen des Implantats selbst. Der Bereich wird betäubt. Der Unterschied liegt eher darin, dass der Termin länger dauern kann und die Region stärker beansprucht wird.
Während der eigentlichen Behandlung ist Sprechen nur eingeschränkt möglich, weil im Mund gearbeitet wird. Sie bleiben aber wach und ansprechbar. Vor dem Eingriff erklären wir Ihnen, wie wir während der Behandlung kommunizieren.
Nicht immer. Viele Implantationen lassen sich gut mit örtlicher Betäubung durchführen. Dämmerschlaf kann sinnvoll sein, wenn Sie starke Angst haben, mehrere Implantate gesetzt werden oder ein grösserer Eingriff geplant ist.
Viele Patienten stellen sich das Setzen eines Implantats schlimmer vor, als es tatsächlich ist. Durch die Betäubung sollte der Eingriff nicht schmerzhaft sein. Ob Zahnziehen oder Implantation belastender ist, hängt von der jeweiligen Ausgangssituation ab.
Dr. med. dent. (HU) - Allgemeiner Zahnarzt, Leitender Zahnarzt der Prothetischen Abteilung
Dr. med. dent. (HU) - Kieferchirurg und Allgemeiner Zahnarzt
Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin
Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin und Fachärztin für Parodontologie
Unsere Standorte in Dübendorf, Gland und Budapest arbeiten nach denselben implantologischen Standards. Diagnostik, Planung, Behandlung und Nachsorge sind klar aufeinander abgestimmt – je nachdem, welcher Behandlungsschritt an welchem Standort sinnvoll ist.
Unsere Hauptpraxis in der Region Zürich ist gut erreichbar aus Zürich, Uster und Winterthur. Hier planen und setzen wir Zahnimplantate für Patienten aus der Deutschschweiz – mit moderner Diagnostik, strukturierter Planung und einem eingespielten Team.
Unser Standort in Gland liegt zwischen Genf und Lausanne. Hier betreuen wir Patienten aus der Westschweiz persönlich und mehrsprachig – mit demselben implantologischen Qualitätsanspruch wie in Dübendorf.
In unserer Klinik in Budapest führen wir umfangreiche implantologische Behandlungen durch. Die Betreuung erfolgt in deutscher Sprache und ist eng mit der Planung und Nachsorge in unseren Schweizer Praxen abgestimmt.
Unsere Patientenkoordinatoren stehen bereit, um Ihre Anfragen zu beantworten und Ihnen bei jeglichen Anliegen behilflich zu sein. Sei es die Terminvereinbarung, Fragen zu Zahnproblemen oder Informationen zu unseren Preisen - wir sind gerne für Sie da.
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