Zahnimplantat Kosten Schweiz: Was kostet ein Implantat?
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Kosten Ab CHF 2.950.-

Zahnimplantat Kosten in der Schweiz: Was kostet ein Implantat?

Entdecken Sie, was Zahnimplantate in der Schweiz kosten – transparente Preise, Premium-Qualität und alle wichtigen Informationen auf einen Blick!

Zahnimplantat Kosten Schweiz: Was kostet ein Implantat?

Geschrieben von: Dr. Attila Halász - MSc., MoM - Ärztlicher Direktor der Klinik, Zahnarzt, Kieferchirurg

Zahnimplantat-Kosten in der Schweiz variieren je nach Implantat-Art, Behandlungsumfang und den verwendeten Materialien. Auf dieser Seite finden Sie eine übersichtliche Darstellung der Preise, der wichtigsten Einflussfaktoren sowie Hinweise darauf, wie sich bei hochwertigen Zahnimplantaten Kosten sinnvoll optimieren lassen.

Wir zeigen transparent auf, welche Faktoren den Preis eines Zahnimplantats bestimmen, mit welchen Kosten Sie in der Schweiz rechnen sollten und worauf es bei einer langfristig sinnvollen Entscheidung ankommt.

Zahnimplantat Kosten
Zahnimplantat Kosten

Was kostet ein Zahnimplantat in der Schweiz?

Zahnimplantate in der Schweiz kosten mit Krone typischerweise zwischen CHF 3.000 und CHF 5.500 pro Zahn. In unserer Schweizer Praxis kostet ein komplettes Zahnimplantat mit Krone in der Regel zwischen CHF 2.950 und CHF 3.850. Dieselbe Behandlung ist in unserer ungarischen Zahnklinik bereits ab CHF 1.490 bis CHF 2.285 möglich. Der angegebene Preis umfasst das Zahnimplantat, den Implantataufbau sowie die Implantatkrone.

Die folgende Übersicht zeigt unsere aktuellen Zahnimplantat-Kosten in der Schweiz:

Zahnimplantat-KostenUnsere Preise (Schweiz)Unsere Preise (Ungarn)
Einzelimplantat (ohne Krone)CHF 990 – CHF 1.690CHF 590 – CHF 1.290
Einzelimplantat mit KroneCHF 2.950 – CHF 3.850CHF 1.490 – CHF 2.285
Zwei Implantate mit KronenCHF 5.920 – CHF 7.520CHF 2.980 – CHF 4.420
Knochenaufbau (Sinuslift)CHF 1.290 – CHF 1.990CHF 940 – CHF 1.290
Druckknopfprothese mit 2 Implantaten (pro Kiefer)CHF 7.500 – CHF 9.300CHF 4.690 – CHF 6.290
Stegprothese mit 4 Implantaten (pro Kiefer)CHF 10.700 – CHF 14.300CHF 6.950 – CHF 10.150
Stegprothese mit 6 Implantaten (pro Kiefer)CHF 14.100 – CHF 19.500CHF 9.150 – CHF 13.950

Die oben genannten Preise basieren auf den Erfahrungen aus unseren eigenen Praxen und dienen ausschliesslich als Richtwerte. Die genauen Kosten werden in jedem Fall im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs festgelegt.

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Kann ich Zahnimplantate in Raten bezahlen?

Ja, bei uns können Sie die Implantatbehandlung auch in Raten bezahlen. Für Patienten aus der Schweiz bieten wir eine Finanzierung bis zu CHF 15.000, mit 0 % Zinsen und einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten.

Die Beantragung ist unkompliziert: Eine Anzahlung oder Schweizer Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich, und die Bewilligung erfolgt in der Regel innert weniger Minuten. So lässt sich Ihre Implantatbehandlung auch finanziell gut planen und sicher umsetzen.

Wie setzt sich der Preis eines kompletten Zahnimplantats zusammen?

Der Preis eines kompletten Zahnimplantats ergibt sich aus mehreren Faktoren und Komponenten. Zum einen spielen qualitative Aspekte eine Rolle – insbesondere die Implantat-Marke und die damit verbundene Garantie. Etablierte Hersteller positionieren ihre Implantatsysteme in der Regel im höheren Preissegment, da sie auf langjährige Erfahrung, geprüfte Qualität und langfristige Zuverlässigkeit setzen. Umfangreiche klinische Studien und umfassende Garantieleistungen spiegeln sich entsprechend im Gesamtpreis wider.

Komplettes Zahnimplantat (Hersteller & Garantie)Unsere Preise (Schweiz)Unsere Preise (Ungarn)
ALPHA-BIO Einzelzahnimplantat mit Vollkeramikkrone (lebenslange Garantie)CHF 3.350CHF 1.885
NOBEL Einzelzahnimplantat mit Vollkeramikkrone (lebenslange Garantie)CHF 3.750CHF 2.085
ANKYLOS Einzelzahnimplantat mit Vollkeramikkrone (lebenslange Garantie)CHF 3.850CHF 2.285
STRAUMANN Einzelzahnimplantat mit Vollkeramikkrone (lebenslange Garantie)CHF 3.850CHF 2.285

Zum anderen setzt sich der Preis auch technisch aus mehreren Bestandteilen zusammen. Ein komplettes Zahnimplantat besteht aus dem Implantat selbst (Implantatkörper), dem Implantataufbau (Abutment) sowie dem Zahnersatz, also einer Krone oder Brücke. Jeder dieser Bestandteile trägt zum Gesamtpreis bei und wird individuell auf die jeweilige Behandlungssituation abgestimmt.

1. Implantat (künstliche Wurzel)

Das Implantat, auch als Implantatkörper bezeichnet, ist das erste Element eines kompletten Zahnimplantats. Es dient als künstliche Zahnwurzel und besteht in der Regel aus einer Schraube aus Titan oder Zirkonium, die in den Kieferknochen eingesetzt wird, um die natürliche Zahnwurzel zu ersetzen. Die Kosten für das Implantat liegen durchschnittlich zwischen 590–1690 CHF, abhängig davon, ob die Einsetzung in unserer Praxis in der Schweiz oder in unserer Zahnklinik in Ungarn erfolgt.

Implantatkörper KostenUnsere Preise (Schweiz)Unsere Preise (Ungarn)
ALPHA BIO ImplantatCHF 990CHF 590
NOBEL Biocare ImplantatCHF 1.490CHF 990
STRAUMANN ImplantatCHF 1.590CHF 1.290
ANKYLOS ImplantatCHF 1.690CHF 1.190

2. Implantataufbau (Abutment)

Der Implantataufbau – auch Abutment genannt – verbindet das Implantat mit der Krone oder einem anderen Zahnersatz. Er sorgt für eine stabile, funktionelle Verbindung und ist ein fester Bestandteil der Implantatversorgung. Die Kosten für den Implantataufbau liegen – je nach Behandlungsort – durchschnittlich zwischen CHF 290 und CHF 750. Entscheidend ist dabei, ob der Aufbau in unserer Praxis in der Schweiz oder in unserer Zahnklinik in Ungarn eingesetzt wird.

Implantataufbau KostenUnsere Preise (Schweiz)Unsere Preise (Ungarn)
Implantataufbau für ein ALPHA BIO ImplantatCHF 450CHF 290
Implantataufbau für ein NOBEL Biocare ImplantatCHF 450CHF 290
Implantataufbau für ein ANKYLOS ImplantatCHF 750CHF 450
Implantataufbau für ein STRAUMANN ImplantatCHF 750CHF 450

3. Implantatkrone oder Implantatbrücke

Als drittes Element folgt der Zahnersatz, der auf dem Implantataufbau befestigt wird. Dabei kann es sich um eine Krone, eine Brücke oder – je nach Versorgungskonzept – auch um eine herausnehmbare Prothese handeln. Der Zahnersatz übernimmt die sichtbare und funktionelle Aufgabe des Zahns.

Implantatkronen und -brücken bestehen in der Regel aus Keramik, Zirkon oder Metallkeramik. Die Materialwahl richtet sich nach den ästhetischen Anforderungen und der individuellen Situation. Die Kosten für eine Implantatkrone liegen – je nach Behandlungsort – durchschnittlich zwischen CHF 380 und CHF 1.020, abhängig davon, ob die Versorgung in der Schweiz oder in Ungarn erfolgt.

Implantatkrone KostenUnsere Preise (Schweiz)Unsere Preise (Ungarn)
Implantatkrone (Metallkeramik)CHF 710CHF 380
Implantatkrone (Zirkon)CHF 980CHF 525
Implantatkrone (Vollkeramik)CHF 1.020CHF 570
Implantatkrone (Emax)CHF 1.020CHF 570
Was bestimmt den Preis einer Implantatkrone oder einer Implantatbrücke?

Der Preis einer Implantatkrone oder einer Implantatbrücke hängt von mehreren Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielt das gewählte Material. Zirkon oder Vollkeramik bieten eine natürliche Ästhetik und hohe Stabilität, sind jedoch kostenintensiver als metallkeramische Lösungen.

Auch der technische Aufwand beeinflusst die Kosten. Digitale Planung und moderne Fertigungsverfahren ermöglichen eine präzise Passform und langfristige Haltbarkeit, erhöhen jedoch den Herstellungsaufwand. Zudem wirken sich individuelle ästhetische Anforderungen auf den Preis aus – je komplexer Form, Farbgestaltung und Feinabstimmung, desto grösser ist der zahntechnische Aufwand.

Nicht zuletzt spielt das zahntechnische Labor eine wesentliche Rolle. Erfahrung, Präzision und Qualitätskontrolle wirken sich direkt auf Passgenauigkeit, Funktion und Langlebigkeit der Versorgung aus.

Implantatbrücke KostenUnsere Preise (Schweiz)Unsere Preise (Ungarn)
3-gliedrige Implantatbrücke (Metallkeramik)CHF 2.290CHF 1.220
3-gliedrige Implantatbrücke (Vollkeramik)CHF 3.220CHF 1.810
3-gliedrige Implantatbrücke (Zirkon)CHF 3.100CHF 1.665
3-gliedrige Implantatbrücke (Emax)CHF 3.220CHF 1.810

Wir berechnen die Kosten für Ihr Implantat individuell und transparent. Gerne erstellen wir für Sie im Rahmen einer persönlichen Beratung in unserer Schweizer Praxis ein unverbindliches Angebot.

Je nach Behandlungsumfang und gewähltem Standort können sich die Implantatkosten unterscheiden. In unserer Schweizer Praxis liegen die Preise unter dem landesüblichen Durchschnitt. Eine Behandlung in unserer ungarischen Klinik ist aufgrund unterschiedlicher Kostenstrukturen nochmals günstiger möglich – bei identischen fachlichen Standards.

Neues Lächeln, neuer Anfang – das Leben mit Zahnimplantaten!
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Welche zusätzlichen Kosten können bei einer Zahnimplantation anfallen?

Bei einer Zahnimplantation können – je nach individueller Ausgangssituation – zusätzliche Kosten entstehen. Diese betreffen meist vorbereitende Massnahmen, die eine sichere und langfristige Verankerung des Implantats ermöglichen.

Ist nicht ausreichend Knochensubstanz vorhanden, kann ein Knochenaufbau erforderlich sein. Im Oberkiefer kommt gegebenenfalls ein Sinuslift hinzu, um genügend Stabilität zu gewährleisten.

Für die präzise Planung sind in der Regel diagnostische Leistungen wie Röntgenaufnahmen oder eine 3D-Volumentomografie notwendig. Bestehen Entzündungen oder eine Parodontitis, müssen diese vor der Implantation behandelt werden.

Während der Einheilphase kann zudem ein provisorischer Zahnersatz sinnvoll sein. Auf Wunsch ist die Behandlung auch im Dämmerschlaf möglich, was ebenfalls zusätzliche Kosten verursacht.

Zusatzkosten bei ImplantatenUnsere Preise
Panorama Röntgenaufnahme (OPG)ab CHF 50
DVT Aufnahme (CBCT)ab CHF 200
3D Implantatplanungab CHF 1.490
Zahnextraktion – chirurgischab CHF 180
Sinus Lift geschlossenab CHF 590
Knochenaufbau Material (pro cm³)ab CHF 250
Analgosedierung – Dämmerschlaf erste Stundeab CHF 540
Zahnimplantat
Zahnimplantat

Gibt es einen Unterschied zwischen teureren und günstigeren Zahnimplantaten?

Grundsätzlich unterscheiden sich Implantatsysteme hinsichtlich Material, Oberflächenbeschaffenheit, wissenschaftlicher Dokumentation und Langzeitergebnissen. Auch die Herstellungsstandards und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen spielen eine Rolle.

In unserer Praxis arbeiten wir mit vier international etablierten Implantatsystemen: Straumann, Nobel Biocare, Ankylos und Alpha-Bio. Die Auswahl erfolgt nach klar definierten fachlichen Kriterien und unter Berücksichtigung der individuellen klinischen Situation.

Sowohl Premium-Implantate als auch preislich günstigere Systeme können – bei korrekter Indikationsstellung und fachgerechter Anwendung – zuverlässige und langfristig stabile Ergebnisse ermöglichen. Entscheidend sind eine sorgfältige Planung, die chirurgische Präzision sowie eine strukturierte Nachsorge.

Gemeinsam besprechen wir, welches Implantatsystem in Ihrer persönlichen Situation medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich angemessen ist.

Wo ist es sinnvoller, ein Zahnimplantat einsetzen zu lassen – in der Schweiz oder in Ungarn?

Die Behandlung kann sowohl in unserer Schweizer Praxis als auch in unserer ungarischen Klinik durchgeführt werden. Die Kosten unterscheiden sich hauptsächlich aufgrund der unterschiedlichen Lohn- und Betriebskosten in den beiden Ländern.

Während die Preise in der Schweiz unter dem landesüblichen Durchschnitt liegen, ermöglicht unsere ungarische Klinik eine deutlich günstigere Preisstruktur bei identischen Qualitätsstandards. Die Behandlung erfolgt nach denselben fachlichen Kriterien, mit modernen Verfahren und klar definierten Abläufen – unabhängig vom gewählten Standort.

Wozu dient ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat dient dazu, die natürliche Zahnwurzel zu ersetzen und eine stabile Basis für eine feste Versorgung – etwa eine Krone oder eine Brücke – zu schaffen.

Es stellt die Kaufunktion wieder her, unterstützt eine klare Aussprache und hilft, den weiteren Abbau des Kieferknochens im Bereich der Zahnlücke zu verhindern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Brücken müssen benachbarte Zähne nicht beschliffen werden, da das Implantat selbstständig im Knochen verankert ist.

Kurz gesagt: Ein Zahnimplantat übernimmt die Funktion der Zahnwurzel und ermöglicht eine langfristige, stabile Lösung bei Zahnverlust.

Woraus besteht ein Zahnimplantat?

Die meisten Zahnimplantate bestehen aus medizinischem Titan. Dieses Material wird seit Jahrzehnten in der Implantatmedizin eingesetzt und zeichnet sich durch hohe Stabilität sowie sehr gute Verträglichkeit im Körper aus. Titan verwächst fest mit dem Kieferknochen – ein Prozess, der als Osseointegration bezeichnet wird.

Alternativ werden Implantate auch aus Zirkonoxid gefertigt. Dieses keramische Material ist ebenfalls gut verträglich und bietet insbesondere im Frontzahnbereich ästhetische Vorteile, da es zahnfarben ist.

Beide Materialien sind darauf ausgelegt, eine langfristig stabile und sichere Versorgung zu ermöglichen.

Zahnimplantat mit Aufbau und Krone. Hinweis: Dieses Bild zeigt eine schematische Darstellung eines Zahnimplantats und dient lediglich zur Veranschaulichung. Es handelt sich nicht um ein reales Implantat.
Zahnimplantat mit Aufbau und Krone. Hinweis: Dieses Bild zeigt eine schematische Darstellung eines Zahnimplantats und dient lediglich zur Veranschaulichung. Es handelt sich nicht um ein reales Implantat.

Wer darf eine Zahnimplantation durchführen?

Eine Zahnimplantation darf grundsätzlich von Zahnärzten durchgeführt werden, die über eine fundierte Weiterbildung im Bereich Implantologie verfügen. Dazu zählen insbesondere Oralchirurgen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen sowie entsprechend ausgebildete Allgemeinzahnärzte.

Entscheidend ist nicht allein der Titel, sondern die praktische Erfahrung, eine sorgfältige Planung sowie die korrekte Durchführung des Eingriffs. Eine erfolgreiche Implantation umfasst neben dem chirurgischen Einsetzen des Implantats auch die präzise Vorbereitung, die Beurteilung der Knochenverhältnisse und eine strukturierte Nachkontrolle.

Da jede Ausgangssituation unterschiedlich ist, erfordert die Behandlung eine individuelle Planung unter Berücksichtigung der Knochenstruktur, des allgemeinen Gesundheitszustands und der ästhetischen Anforderungen. Deshalb sollte der Eingriff von einem erfahrenen Behandler mit entsprechender implantologischer Kompetenz durchgeführt werden.

Für wen eignen sich Zahnimplantate?

Zahnimplantate sind eine langfristige Lösung für Personen, die einen oder mehrere Zähne verloren haben und sich eine stabile, dauerhafte Versorgung wünschen. Voraussetzung ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand sowie ausreichend Knochensubstanz, um das Implantat sicher zu verankern.

Bestimmte Faktoren können den Behandlungserfolg beeinflussen, darunter starkes Rauchen, die Einnahme bestimmter Medikamente, Stoffwechselerkrankungen oder ein ausgeprägter Knochenabbau. Während einer laufenden Chemotherapie wird eine Implantation in der Regel nicht empfohlen.

Ob ein Zahnimplantat infrage kommt, wird immer individuell geprüft – entscheidend sind die Knochenverhältnisse, der allgemeine Gesundheitszustand und die persönliche Ausgangssituation.

Zahnimplantat oder Zahnbrücke – was ist langfristig sinnvoller?

Sowohl ein Zahnimplantat als auch eine Zahnbrücke können eine Zahnlücke zuverlässig schliessen. Welche Lösung geeigneter ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Ein Implantat ersetzt nicht nur die sichtbare Zahnkrone, sondern auch die Zahnwurzel. Dadurch bleibt der Kieferknochen in diesem Bereich besser erhalten, und die benachbarten Zähne müssen nicht beschliffen werden. Bei ausreichender Knochensubstanz und stabiler parodontaler Situation stellt das Implantat häufig die langfristig eigenständigere Lösung dar.

Eine Zahnbrücke kann sinnvoll sein, wenn ein Implantat aus medizinischen Gründen nicht infrage kommt oder kein Knochenaufbau gewünscht ist. Dabei dienen die Nachbarzähne als Pfeiler, was einen zusätzlichen Eingriff an gesunden Zahnstrukturen bedeutet. Welche Option medizinisch sinnvoll ist, klären wir im Rahmen einer individuellen Untersuchung.

Zahnimplantat in der Schweiz
Zahnimplantat in der Schweiz

Welche Vorteile haben Zahnimplantate?

Zahnimplantate bieten mehrere funktionelle und langfristige Vorteile gegenüber herkömmlichen Zahnersatzlösungen:

Erhalt des Kieferknochens

Da ein Implantat die natürliche Zahnwurzel ersetzt, wird der Kieferknochen weiterhin belastet. Dies kann dem physiologischen Knochenabbau im Bereich der Zahnlücke entgegenwirken.

Keine Beschädigung der Nachbarzähne

Im Gegensatz zur Brücke müssen benachbarte Zähne nicht beschliffen werden. Das Implantat steht eigenständig im Knochen.

Fester Halt und hohe Stabilität

Implantate sind fest im Knochen verankert und ermöglichen eine stabile Kaufunktion. Auch herausnehmbare Prothesen profitieren von einer verbesserten Fixierung durch Implantate.

Langlebigkeit

Bei guter Mundhygiene und regelmässiger Kontrolle können Implantate viele Jahre stabil bleiben.

Alltagstauglichkeit

Pflege und Reinigung entsprechen weitgehend der normalen Zahnhygiene. Einschränkungen im Sprechen oder Essen sind in der Regel nicht zu erwarten.

Implantate eignen sich insbesondere für Personen, die eine feste, langfristige und eigenständige Lösung für fehlende Zähne wünschen.

Ein Zahnimplantat
Ein Zahnimplantat

Welche Risiken können bei Zahnimplantaten auftreten?

Zahnimplantate gelten als gut dokumentiertes und bewährtes Verfahren mit hoher Erfolgsrate. Dennoch handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem – wie bei jedem chirurgischen Eingriff – gewisse Risiken nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

Allergische Reaktionen

In seltenen Fällen kann es zu einer Unverträglichkeit gegenüber dem Implantatmaterial kommen. Titan gilt als sehr gut verträglich, dennoch sollte eine mögliche Allergie im Vorfeld abgeklärt werden.

Verletzung umliegender Strukturen

Je nach anatomischer Situation müssen benachbarte Strukturen wie Nerven oder die Kieferhöhle berücksichtigt werden. Eine präzise Planung mittels 3D-Diagnostik reduziert dieses Risiko deutlich.

Periimplantitis

Nach der Implantation kann es zu einer Entzündung am Implantat kommen. Eine gute Mundhygiene und regelmässige Kontrollen sind entscheidend, um diese frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Weitere mögliche Komplikationen

Dazu zählen unter anderem eine verzögerte Einheilung, anhaltende Beschwerden im Implantatbereich oder in seltenen Fällen eine Lockerung des Implantats.

Eine sorgfältige Diagnostik, fachgerechte Durchführung und strukturierte Nachkontrollen tragen wesentlich dazu bei, Implantat-Risiken zu minimieren.

Welche Arten von Zahnimplantaten gibt es?

Zahnimplantate sind schraubenförmige Verankerungen im Kieferknochen. In der modernen Implantologie kommen überwiegend sogenannte enossale Implantate zum Einsatz, die direkt im Knochen verankert werden. Subperiostale Implantate, die auf dem Knochen aufliegen, werden heute nur noch in besonderen Ausnahmefällen verwendet.

Je nach anatomischer Ausgangssituation und Behandlungsziel stehen unterschiedliche Implantatformen zur Verfügung:

  • Sofortimplantate werden unmittelbar nach einer Zahnentfernung eingesetzt, sofern ausreichende Stabilität gegeben ist.
  • Schmale Implantate kommen bei begrenzter Knochenbreite oder im Frontzahnbereich zum Einsatz.
  • Interimsimplantate dienen als temporäre Lösung während der Einheilphase definitiver Implantate.
  • Kippimplantate werden schräg im Knochen verankert und kommen unter anderem bei Konzepten wie All-on-4 zum Einsatz.
  • Konische Implantate bieten eine gute Primärstabilität, insbesondere in weicheren Knochenstrukturen.
  • Ultrakurze Implantate eignen sich bei reduziertem Knochenangebot oder schwierigen anatomischen Verhältnissen.

Die Auswahl des geeigneten Implantats erfolgt stets individuell auf Grundlage des vorhandenen Knochenangebots, der geplanten Versorgung und der funktionellen Anforderungen.

Welche sind die bekanntesten Zahnimplantat-Marken?

Zu den international etablierten Implantatsystemen zählen unter anderem Straumann, Nobel Biocare, Ankylos und Alpha-Bio. Diese Hersteller verfügen über langjährige klinische Erfahrung und eine umfassende wissenschaftliche Dokumentation.

Die Systeme unterscheiden sich in Design, Oberflächenstruktur und technischen Details, wie wir in unserem Beitrag zu den bekanntesten Zahnimplantat-Marken ausführlich erläutern.

Je nach klinischer Situation, Knochenqualität und geplanter Versorgung kann ein bestimmtes Implantatsystem sinnvoller sein. Entscheidend sind jedoch nicht allein Marke oder Preis, sondern eine sorgfältige Planung, chirurgische Präzision und strukturierte Nachkontrollen.

Straumann
Straumann

Straumann Implantate

Straumann ist ein Schweizer Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Implantologie. Die Implantatsysteme sind international etabliert und wissenschaftlich gut dokumentiert. Der Fokus liegt auf präziser Fertigung, langfristiger Stabilität und einer klar strukturierten Systemarchitektur.

Wie viel kosten Straumann-Implantate in der Schweiz?

Ein Straumann Implantat mit lebenslanger Garantie ist in unserer Schweizer Praxis ab CHF 1.590 erhältlich. Erfolgt die chirurgische Implantation in unserer Zahnklinik in Ungarn, beginnt der Preis für dasselbe Implantatsystem ab CHF 1.290. Beratung, detaillierte Behandlungsplanung sowie Nachkontrollen erfolgen unabhängig vom Behandlungsort vollständig in der Schweiz.

Welche Vorteile bieten Straumann-Zahnimplantate?

Straumann-Implantate sind auf eine hohe Behandlungsstabilität ausgelegt. Präzise Fertigungsprozesse und erprobte Materialkonzepte ermöglichen eine zuverlässige Anpassung an unterschiedliche klinische Situationen.

Qualitätsorientierte Implantatentwicklung

Materialwahl, Oberflächenstruktur und Implantatdesign sind darauf abgestimmt, eine sichere Einheilung und eine stabile Verankerung im Kieferknochen zu unterstützen.

Vielseitige Implantatlösungen

Die Implantatsysteme sind in verschiedenen Dimensionen erhältlich und lassen sich an die jeweilige anatomische Situation sowie an die geplante prothetische Versorgung anpassen – sowohl bei Einzelzahnversorgungen als auch bei komplexeren Rehabilitationen.

Service- und Fortbildungskonzepte

Ergänzend bietet Straumann strukturierte Fortbildungs- und Serviceangebote zur Unterstützung einer konsistenten Anwendung der Systeme.

Nobel Biocare
Nobel Biocare

Nobel Biocare Implantate

Nobel Biocare ist ein international etabliertes Unternehmen im Bereich der Implantologie. Die Implantatsysteme sind wissenschaftlich gut dokumentiert und werden weltweit eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf präziser Planung, abgestimmten prothetischen Komponenten und einer strukturierten Systemarchitektur.

Wie viel kosten Nobel-Biocare-Implantate in der Schweiz?

In unserer Schweizer Praxis ist ein Nobel Biocare Implantat mit lebenslanger Garantie ab CHF 1.490 erhältlich. Erfolgt der operative Eingriff in unserer Partnerklinik in Ungarn, beginnt der Preis für dasselbe Implantatsystem ab CHF 990.

Beratung, Behandlungsplanung und Nachkontrollen erfolgen unabhängig vom Behandlungsort vollständig in der Schweiz.

Welche Vorteile bieten Nobel-Biocare-Zahnimplantate?

Nobel-Biocare-Implantate sind auf präzise prothetische Versorgung und stabile Langzeitergebnisse ausgelegt. Die Systeme decken unterschiedliche anatomische Situationen ab und ermöglichen eine verlässliche Integration in das jeweilige Behandlungskonzept.

Präzise Systemkomponenten

Implantatdesign und prothetische Verbindung sind technisch aufeinander abgestimmt und unterstützen eine kontrollierte Kraftübertragung im Knochen.

Bewährte Materialien

Verwendet werden unter anderem Titan und Zirkon – Materialien, die sich in der Implantologie seit vielen Jahren bewährt haben und gut verträglich sind.

Wissenschaftliche Dokumentation

Die Implantatsysteme sind umfassend klinisch untersucht und werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Ankylos
Ankylos

Ankylos Implantate

Die Ankylos Implantate werden von Dentsply Sirona entwickelt und sind international im Einsatz. Das System ist auf stabile Knochenverhältnisse und eine kontrollierte Verbindung zwischen Implantat und Aufbau ausgelegt.

Wie viel kosten Ankylos-Implantate?

Ein Ankylos Implantat mit lebenslanger Garantie ist in unserer Schweizer Praxis ab CHF 1.690 erhältlich. Erfolgt der chirurgische Eingriff in unserer Zahnklinik in Ungarn, beginnt der Preis für dasselbe Implantatsystem ab CHF 1.190.

Beratung, Behandlungsplanung sowie die gesamte Nachsorge erfolgen unabhängig vom Behandlungsort vollständig in der Schweiz.

Welche Vorteile bieten Ankylos-Zahnimplantate?

Ankylos-Implantate sind auf stabile Knochenintegration und eine präzise prothetische Versorgung ausgelegt. Die Systemarchitektur unterstützt eine kontrollierte Kraftübertragung und schafft günstige Voraussetzungen für gesundes periimplantäres Gewebe.

Breites Indikationsspektrum

Das System kann bei Einzelzahnlücken, bei teilweisem Zahnverlust sowie bei vollständiger Zahnlosigkeit eingesetzt werden.

Biomechanische Stabilität

Implantatdesign und Verbindungskonzept sind auf eine gleichmässige Kraftverteilung im Knochen abgestimmt, was die Einheilung unterstützt.

TissueCare-Verbindungskonzept

Das sogenannte TissueCare-Konzept reduziert Mikrobewegungen im Verbindungsbereich und unterstützt stabile Weichgewebeverhältnisse rund um das Implantat.

Wissenschaftliche Weiterentwicklung

Die Implantatsysteme werden kontinuierlich weiterentwickelt und klinisch dokumentiert.

Alpha Bio
Alpha Bio

Alpha-Bio Tec Implantate

ALPHA-BIO Tec ist ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Israel und seit vielen Jahren in der dentalen Implantologie etabliert. Der Fokus liegt auf klar strukturierten Implantatsystemen, die eine zuverlässige, klinisch bewährte Versorgung ermöglichen. ALPHA-BIO Implantate sind darauf ausgelegt, funktionale Stabilität mit einem ausgewogenen Kosten-Nutzen-Verhältnis zu verbinden und eignen sich besonders für praxisnahe, gut planbare Versorgungskonzepte.

Wie viel kosten ALPHA-BIO Implantate?

Ein ALPHA-BIO Implantat mit 5 Jahren Garantie ist in unserer Schweizer Praxis ab CHF 990 verfügbar. Wird der chirurgische Eingriff in unserer Zahnklinik in Ungarn durchgeführt, beginnt der Preis für dasselbe Implantatsystem ab CHF 590. Die Beratung, die strukturierte Behandlungsplanung sowie die Nachsorge erfolgen unabhängig vom Behandlungsort vollständig in der Schweiz.

Welche Vorteile bieten ALPHA-BIO Implantate?

ALPHA-BIO Implantate stehen für eine einfache Handhabung, bewährte Materialien und eine hohe Zuverlässigkeit im klinischen Alltag. Die Systeme sind so aufgebaut, dass sie bei unterschiedlichen klinischen Voraussetzungen sicher eingesetzt werden können und eine stabile Grundlage für den späteren Zahnersatz schaffen.

Bewährte Materialien

Die Implantate werden aus medizinischem Titan gefertigt, das seit vielen Jahren erfolgreich in der Implantologie eingesetzt wird. Ziel ist eine sichere Einheilung und eine langfristig stabile Verbindung zwischen Implantat und Knochen.

Klare Systemstruktur

ALPHA-BIO setzt auf übersichtlich aufgebaute Implantatsysteme mit verschiedenen Implantat-Dimensionen und -formen. Dies ermöglicht eine flexible Anpassung an die anatomischen Gegebenheiten und unterstützt eine strukturierte Behandlungsplanung.

Zuverlässige Versorgung

Die Implantatlösungen von ALPHA-BIO sind auf Beständigkeit und Funktion ausgelegt. Sie bieten eine solide Grundlage für Einzelzahnversorgungen ebenso wie für umfangreichere prothetische Konzepte.

Ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis

ALPHA-BIO Implantate bieten eine verlässliche implantologische Lösung, bei der Wirtschaftlichkeit und klinische Sicherheit in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Unsere bewährten Implantatmarken
Unsere bewährten Implantatmarken

Welche Herstellergarantie gilt für Zahnimplantate in der Schweiz?

Die Herstellergarantie für Zahnimplantate richtet sich nach dem jeweiligen Implantatsystem. Wir arbeiten ausschliesslich mit etablierten Herstellern, die offizielle Garantieleistungen auf ihre Implantatkomponenten gewähren. Die Garantie bezieht sich in der Regel auf Material- oder Herstellungsfehler des Implantatkörpers. Sie ersetzt keine Behandlungsgarantie, sondern sichert die Produktqualität des jeweiligen Systems ab.

Die folgende Übersicht zeigt die Herstellergarantien der von uns am häufigsten verwendeten Implantatsysteme. Je nach Behandlungsort und Anbieter können die Garantiebedingungen variieren.

ImplantatsystemeHerstellergarantie
ALPHA BIO3 Jahre oder lebenslange Garantie
NOBEL Biocarelebenslange Garantie
Straumannlebenslange Garantie
Ankyloslebenslange Garantie

Welche Vorbereitungen sind vor einer Zahnimplantation notwendig?

Eine sorgfältige Vorbereitung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg einer Zahnimplantation. Voraussetzung ist ein entzündungsfreier Mundraum sowie eine stabile parodontale Situation.

Im Rahmen der Voruntersuchung prüfen wir den Zustand der Zähne und des Zahnfleisches. Dazu gehören Röntgenaufnahmen oder – falls erforderlich – eine 3D-Diagnostik, um das vorhandene Knochenangebot genau zu beurteilen. Entzündungen, Karies oder andere behandlungsbedürftige Befunde werden vor der Implantation saniert.

Ebenso wichtig ist eine ausführliche Anamnese. Vorerkrankungen, Allergien oder die Einnahme bestimmter Medikamente können Einfluss auf die Planung und Durchführung der Implantation haben.

Auf Grundlage der Untersuchung erstellen wir einen individuellen Behandlungs- und Kostenplan. Dieser enthält alle empfohlenen Schritte sowie eine transparente Übersicht der zu erwartenden Kosten.

Eine gute Mundhygiene und die Bereitschaft zu regelmässigen Kontrollen sind weitere wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einheilung und langfristige Stabilität des Implantats.

Zahnimplantat mit Krone
Zahnimplantat mit Krone

Wie ist der Ablauf beim Setzen der Zahnimplantate?

Die Zahnimplantation erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten. Zunächst untersuchen wir sorgfältig die Ausgangssituation sowie das vorhandene Knochenangebot. Anschliessend setzen wir das Implantat – meist aus Titan – unter örtlicher Betäubung präzise in den Kieferknochen ein.

Nach dem chirurgischen Eingriff beginnt die Einheilphase. In dieser Zeit verwächst das Implantat stabil mit dem Knochen. Dieser Prozess kann mehrere Wochen bis Monate dauern. Vorübergehende Beschwerden oder Schmerzen sind in der Regel mild und gut kontrollierbar.

Sobald die Einheilung abgeschlossen ist, befestigen wir die definitive Versorgung – beispielsweise eine Krone oder Brücke. Ziel ist die vollständige Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik.

Im Folgenden erläutern wir die einzelnen Schritte im Überblick:

1. Untersuchung und Planung

Die Behandlung beginnt mit einer gründlichen Untersuchung. Dabei beurteilen wir den Zahnstatus, die Knochenqualität sowie die allgemeinen Voraussetzungen. Während der digitalen Planung legen wir Position und Anzahl der Implantate fest und bereiten die spätere prothetische Versorgung präzise vor.

Dr. Halász plant im Voraus, wo das Implantat beim bevorstehenden Eingriff eingesetzt wird.
Dr. Halász plant im Voraus, wo das Implantat beim bevorstehenden Eingriff eingesetzt wird.

2. Einsetzen der Zahnimplantate

Im nächsten Schritt setzen wir die Implantate ein. Auf Grundlage der zuvor erstellten Planung bringen wir das Implantat unter örtlicher Betäubung präzise in den Kieferknochen ein. Dabei bereiten wir das Implantatbett sorgfältig vor und verankern das Implantat exakt in der vorgesehenen Position. Anschliessend adaptieren wir das Zahnfleisch und verschliessen den Bereich.

Ziel dieses Schrittes ist eine stabile Primärverankerung im Knochen, die die Grundlage für eine erfolgreiche Einheilung bildet.

Dr. Halász beginnt mit der Implantation, nachdem er den Patienten vorläufig informiert hat.
Dr. Halász beginnt mit der Implantation, nachdem er den Patienten vorläufig informiert hat.

Die Implantation erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist während des Eingriffs in der Regel schmerzfrei. Leichte Druck- oder Vibrationsgefühle können wahrgenommen werden, Schmerzen jedoch normalerweise nicht. Nach dem Eingriff können vorübergehend leichte Beschwerden auftreten, die sich meist gut kontrollieren lassen. Zur Unterstützung erhalten unsere Patienten bei Bedarf geeignete Schmerzmedikation sowie klare Nachsorgeanweisungen.

Dr. Attila Halász – Ärztlicher Direktor der Klinik, Zahnarzt, Kieferchirurg

3. Heilungsphase

Nach dem Einsetzen des Implantats beginnt die Einheilphase. In dieser Zeit verwächst das Implantat fest mit dem Kieferknochen. Dieser biologische Prozess – die sogenannte Osseointegration – kann mehrere Wochen bis Monate dauern, abhängig von Knochenqualität und individueller Ausgangssituation. Während dieser Phase begleiten wir den Heilungsverlauf durch regelmässige Kontrollen und geben klare Empfehlungen zur Mundhygiene, um eine stabile Einheilung zu unterstützen.

4. Befestigung der Prothese

Nach abgeschlossener Einheilung setzen wir die definitive Versorgung ein. Je nach Planung kann dies eine Krone, eine Brücke oder eine implantatgetragene Prothese sein. Wir passen die Versorgung präzise an und befestigen sie so, dass Funktion und Ästhetik vollständig wiederhergestellt werden.

5. Nachsorge

Auch nach Abschluss der Behandlung begleiten wir Sie weiter. Regelmässige Kontrollen und eine sorgfältige Mundhygiene sind entscheidend für den langfristigen Erfolg. Dabei überprüfen wir Implantate und prothetische Versorgung und nehmen bei Bedarf Anpassungen vor.

Der Behandlungsablauf kann sich insgesamt über mehrere Monate erstrecken. Die genaue Dauer hängt von individuellen Faktoren wie Knochenqualität, Heilungsverlauf und gewähltem Therapiekonzept ab.

Wann ist ein Knochenaufbau während der Implantation erforderlich?

Nicht in jedem Fall steht ausreichend Knochensubstanz zur Verfügung, um ein Implantat unmittelbar stabil zu verankern. Nach längerem Zahnverlust kann sich der Kieferknochen im betroffenen Bereich allmählich zurückbilden. Auch fortgeschrittene Parodontitis, frühere chirurgische Eingriffe oder individuelle anatomische Besonderheiten können dazu führen, dass das Knochenangebot nicht ausreicht.

In solchen Situationen kann ein Knochenaufbau sinnvoll oder notwendig sein, um eine stabile Basis für das Implantat zu schaffen. Ziel ist es, die Knochenhöhe oder -breite so zu verbessern, dass das Implantat langfristig sicher verankert werden kann.

Je nach Ausgangssituation kommen unterschiedliche Verfahren infrage. Verwendet werden können körpereigener Knochen, synthetische Ersatzmaterialien oder kombinierte Techniken. Welche Methode im individuellen Fall geeignet ist, beurteilen wir auf Grundlage der klinischen Untersuchung und der radiologischen Diagnostik.

Ist ein Knochenaufbau schmerzhaft?

Der Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung und ist währenddessen schmerzfrei. Nach Abklingen der Betäubung können vorübergehend leichte bis mässige Beschwerden auftreten. Schwellungen oder Druckgefühl sind möglich, klingen jedoch meist innerhalb weniger Tage ab.

Für eine komplikationsfreie Heilung sind eine sorgfältige Nachsorge und das konsequente Einhalten unserer postoperativen Empfehlungen entscheidend. Bei ungewöhnlich starken oder anhaltenden Beschwerden sollte zeitnah eine Kontrolle erfolgen.

Wie bereiten wir uns auf die Implantation von Zahnimplantaten vor?

Vor einer Implantation erfolgt eine sorgfältige zahnärztliche Untersuchung. Dazu gehören Röntgenaufnahmen oder – falls erforderlich – eine 3D-Diagnostik, um Knochenangebot und anatomische Gegebenheiten präzise zu beurteilen.

Für eine optimale Vorbereitung sind folgende Punkte wichtig:

  • Informieren Sie uns über bestehende Erkrankungen, eingenommene Medikamente oder bekannte Allergien.
  • Befolgen Sie die individuellen ärztlichen Anweisungen, beispielsweise zur Einnahme verordneter Medikamente.
  • Verzichten Sie möglichst auf Rauchen und übermässigen Alkoholkonsum vor dem Eingriff, da beides die Wundheilung beeinträchtigen kann.
  • Planen Sie nach dem Eingriff ausreichend Ruhezeit ein.
  • Organisieren Sie gegebenenfalls eine Begleitperson für den Heimweg am Behandlungstag.

Verursacht das Setzen der Zahnimplantate Schmerzen?

Die Implantation führen wir in der Regel unter örtlicher Betäubung durch, sodass der Eingriff selbst schmerzfrei ist. In bestimmten Fällen – etwa bei mehreren Implantaten – kann die Behandlung auch in Sedation oder Vollnarkose erfolgen.

Nach dem Eingriff können vorübergehend leichte bis mässige Beschwerden auftreten. Dazu zählen Schwellungen, Druckgefühl oder geringe Blutergüsse im behandelten Bereich. Das Ausmass hängt vom Umfang des Eingriffs sowie von individuellen Faktoren ab.

Sollten Schmerzen auftreten, lassen sich diese in der Regel gut mit geeigneten Schmerzmitteln kontrollieren. Bei ungewöhnlich starken oder anhaltenden Beschwerden empfehlen wir eine zeitnahe Kontrolle in unserer Praxis.

Wie lange dauern die Schmerzen nach der Zahnimplantation?

Die Dauer und Intensität möglicher Beschwerden nach einer Implantation sind individuell unterschiedlich. In der Regel treten leichte bis mässige Schmerzen vor allem in den ersten Tagen nach dem Eingriff auf.

Begleiterscheinungen wie Schwellungen oder Druckgefühl können vorübergehend auftreten und klingen meist innerhalb weniger Tage deutlich ab.

Während der anschliessenden Einheilphase kann es gelegentlich zu einer leichten Empfindlichkeit im Implantatbereich kommen. Anhaltende oder zunehmende Schmerzen sollten jedoch ärztlich abgeklärt werden.

Implantate
Implantate

Was muss man nach einer Zahnimplantation beachten?

Nach einer Implantation ist eine sorgfältige Nachsorge entscheidend für eine stabile Einheilung. In den ersten Tagen sollten körperliche Anstrengungen vermieden und die postoperativen Empfehlungen konsequent befolgt werden.

Wichtige Hinweise für die ersten Tage:

  1. Vermeiden Sie intensive körperliche Belastung, um Schwellungen und Nachblutungen vorzubeugen.
  2. Essen Sie erst wieder, wenn die Betäubung vollständig abgeklungen ist, und verzichten Sie zunächst auf sehr heisse Speisen und Getränke.
  3. Bevorzugen Sie in den ersten Tagen weiche Kost und vermeiden Sie harte oder stark kauintensive Lebensmittel.
  4. Achten Sie auf eine sorgfältige, aber schonende Mundhygiene im Implantatbereich.
  5. Bei anhaltenden Entzündungszeichen oder stärkeren Schmerzen sollte eine zahnärztliche Kontrolle erfolgen.

Implantatgetragener Zahnersatz erfordert – wie natürliche Zähne – eine konsequente Mundhygiene. Regelmässige Kontrolltermine und professionelle Zahnreinigungen tragen wesentlich zur langfristigen Stabilität bei.

Wie langlebig sind Zahnimplantate?

Zahnimplantate gelten als langfristige Lösung für den Ersatz fehlender Zähne. Bei fachgerechter Planung und sorgfältiger Nachsorge können sie viele Jahre, häufig sogar Jahrzehnte, stabil funktionieren.

Die Implantate bestehen meist aus Titan oder Zirkon – Materialien mit hoher Biokompatibilität und Belastbarkeit. Entscheidend für die Haltbarkeit sind jedoch nicht nur das Material, sondern vor allem die individuelle Mundhygiene, die Knochenqualität sowie regelmässige zahnärztliche Kontrollen.

Wird das Implantat dauerhaft gut gepflegt und professionell betreut, kann es eine sehr stabile und zuverlässige Versorgung darstellen. Die tatsächliche Lebensdauer ist jedoch immer von individuellen Faktoren abhängig.

Wie sollen Zahnimplantate gepflegt werden?

Die richtige Pflege von Zahnimplantaten ist entscheidend für deren langfristige Stabilität. Implantate benötigen grundsätzlich die gleiche sorgfältige Mundhygiene wie natürliche Zähne.

  1. Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich gründlich mit einer weichen Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta. Dadurch entfernen Sie Plaque und bakterielle Beläge, die Entzündungen im Implantatbereich begünstigen können.
  2. Reinigen Sie die Zahnzwischenräume regelmässig mit Zahnseide oder geeigneten Interdentalbürsten. Besonders im Bereich um das Implantat ist eine gründliche Reinigung wichtig, um periimplantären Entzündungen vorzubeugen.
  3. Verwenden Sie bei Bedarf eine antibakterielle Mundspülung. Diese kann ergänzend sinnvoll sein, ersetzt jedoch nicht die mechanische Reinigung.
  4. Nehmen Sie regelmässige Kontrolltermine wahr. Dabei überprüfen wir den Zustand der Implantate und der prothetischen Versorgung und führen bei Bedarf eine professionelle Reinigung durch.

Zusammenfassung

Zahnimplantate bieten eine langfristig stabile Möglichkeit, fehlende Zähne funktionell und ästhetisch zu ersetzen. Nach erfolgreicher Einheilung fühlen sie sich im Alltag in der Regel sehr natürlich an und ermöglichen eine uneingeschränkte Kaufunktion.

Der gesamte Behandlungsprozess erfordert eine sorgfältige Planung und – insbesondere während der Einheilphase – etwas Geduld. Eine konsequente Mundhygiene sowie regelmässige Kontrollen sind entscheidend, um die langfristige Stabilität zu sichern.

Bei Fragen zur Pflege oder zur individuellen Situation beraten wir Sie gerne persönlich in unserer Praxis.

Häufig gestellte Fragen


Wie hoch ist der Durchschnittspreis für ein komplettes Zahnimplantat in der Schweiz?

Der Durchschnittspreis für ein komplettes Zahnimplantat mit Krone liegt in der Schweiz typischerweise zwischen CHF 3.000 und CHF 5.500. Die genauen Kosten hängen von Materialwahl, individueller Ausgangssituation sowie möglichen Zusatzbehandlungen ab. In unserer Schweizer Praxis liegt der Preis für ein komplettes Zahnimplantat mit Krone – inklusive Implantat, Aufbau und Suprakonstruktion – in der Regel zwischen CHF 2.950 und CHF 3.850.

Wie kann ich bei Zahnimplantaten Geld sparen?

Kosten lassen sich senken durch Behandlung im Ausland, Auswahl eines standardisierten Implantatsystems oder durch Ratenzahlung.

Wie viel kostet das günstigste Zahnimplantat ohne Krone in der Schweiz?

Das günstigste Zahnimplantat (ohne Krone und Aufbau) kostet in unserer Schweizer Praxis CHF 990. Dasselbe Implantat können Sie jedoch bereits ab CHF 590 erhalten, wenn Sie sich für unsere ungarische Praxis entscheiden.

Welche Faktoren beeinflussen die Zahnimplantat Kosten am stärksten?

Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Implantatart, notwendige Zusatzbehandlungen wie Knochenaufbau oder Sinuslift, die Wahl der Krone und die Qualität des Materials.

Wie lange hält ein Zahnimplantat?

Bei guter Mundhygiene und regelmässigen Kontrollen können Implantate viele Jahre funktionstüchtig bleiben. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von individuellen Faktoren wie Knochenqualität, Allgemeingesundheit und Pflege ab.

Aus welchem Material besteht ein Zahnimplantat?

Die meisten Zahnimplantate bestehen aus Titan oder Zirkon – beide Materialien sind biokompatibel und werden vom Körper gut vertragen. Die Wahl des Materials erfolgt immer auf Basis des Behandlungsplans und Ihrer individuellen Bedürfnisse.

Wie lange dauert das Einsetzen eines Zahnimplantats?

Der chirurgische Eingriff selbst dauert in der Regel weniger als eine Stunde. Der gesamte Behandlungsprozess – einschliesslich Einheilphase und endgültigem Zahnersatz – kann sich jedoch über mehrere Wochen oder Monate erstrecken. Die genaue Dauer wird in einer individuellen Beratung festgelegt.

Ist das Einsetzen eines Zahnimplantats schmerzhaft?

Die Implantation eines Zahnimplantats erfolgt unter lokaler Betäubung, sodass der Eingriff schmerzfrei ist. Während der Heilungsphase können leichte Beschwerden auftreten, die jedoch schnell abklingen.

Bekomme ich einen detaillierten Kostenvoranschlag vor der Implantat-Behandlung?

Ja, in jedem Fall erhalten Sie vor der Behandlung einen detaillierten und aufgeschlüsselten Kostenvoranschlag für das Zahnimplantat. So wissen Sie genau, mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Haben Sie eine Frage? Schreiben Sie uns, und wir rufen Sie zurück!

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