Geschrieben von: Dr. Attila Halász - MSc., MoM - Ärztlicher Direktor der Klinik, Zahnarzt, Kieferchirurg
Zahnimplantat-Kosten in der Schweiz hängen stark von der individuellen Ausgangssituation ab. In unserer Praxis planen wir jedes Implantat persönlich, sodass sich die Kosten vor allem nach dem gewählten Implantatsystem, dem Knochenangebot und dem konkreten Behandlungsumfang richten.
Bei uns erhalten Sie von Anfang an eine transparente Kostenübersicht, in der alle Behandlungsschritte nachvollziehbar aufgeführt sind. So sehen Sie, wie sich der Gesamtpreis zusammensetzt und welche Faktoren den Preis im Einzelfall beeinflussen.
Ein Zahnimplantat kostet in der Schweiz bei uns zwischen CHF 2.950 und CHF 3.850 pro Zahn. Diesen Komplettpreis inklusive Implantat, Aufbau und Krone bieten wir in unseren Praxen in Dübendorf (Region Zürich) und Gland an. Vergleichbare Versorgungen beginnen in unserer Klinik in Budapest bei CHF 1.490.
Wie hoch der Endpreis genau ausfällt, hängt vom gewählten Implantatsystem ab – Alpha Bio, Nobel Biocare, Straumann oder Ankylos – sowie vom Kronenmaterial und einem möglichen Knochenaufbau.
Den individuellen Kostenvoranschlag erhalten Sie nach einer zahnärztlichen Voruntersuchung mit Röntgendiagnostik. Dabei klären wir auch, ob ein Knochenaufbau erforderlich ist und welche Lösung in Ihrer Situation geeignet ist. Einen ersten Überblick über typische Kostenrahmen finden Sie in der folgenden Tabelle:
| Leistung | Unsere Preise (Schweiz) | Unsere Preise (Ungarn) |
|---|---|---|
| Implantat mit Krone (Komplettpreis) | ab CHF 2.950 | ab CHF 1.490 |
| Alpha Bio Implantat (ohne Krone) | ab CHF 990 | ab CHF 590 |
| Nobel Biocare Implantat (ohne Krone) | ab CHF 1.490 | ab CHF 990 |
| Straumann Implantat (ohne Krone) | ab CHF 1.590 | ab CHF 1.290 |
| Ankylos Implantat (ohne Krone) | ab CHF 1.690 | ab CHF 1.190 |
| Implantataufbau (Abutment) | ab CHF 450 | ab CHF 290 |
| Vollkeramik-Implantatkrone | ab CHF 1.020 | ab CHF 570 |
| 3-gliedrige Vollkeramik-Implantatbrücke | ab CHF 3.220 | ab CHF 1.810 |
| Knochenaufbau / Sinuslift | ab CHF 790 | ab CHF 590 |
| Prothese auf 2 Implantaten (Locator-System, pro Kiefer) | ab CHF 7.500 | ab CHF 4.690 |
| Prothese auf 4 Implantaten (Steg, pro Kiefer) | ab CHF 10.700 | ab CHF 6.950 |
Die Kosten für ein komplettes Zahnimplantat hängen nicht nur vom Behandlungsumfang ab, sondern auch vom verwendeten Implantatsystem. In unserer Praxis arbeiten wir mit verschiedenen etablierten Implantatmarken, die sich in Preisstruktur, klinischer Dokumentation und Garantieleistungen unterscheiden.
Funktionell bewegen sich die Ergebnisse auf einem vergleichbaren Niveau. Die Unterschiede liegen vor allem in der langfristigen Absicherung und im Umfang der Herstellergarantie – Faktoren, die sich im Gesamtpreis eines Zahnimplantats widerspiegeln.
| Beispielpreise nach Implantatmarke (inkl. Krone) | Unsere Preise (Schweiz) | Unsere Preise (Ungarn) |
|---|---|---|
| Alpha Bio Implantat mit Vollkeramikkrone (mit lebenslanger Herstellergarantie*) | ab CHF 2.950 | ab CHF 1.885 |
| Nobel Biocare Implantat mit Vollkeramikkrone (mit lebenslanger Herstellergarantie*) | ab CHF 3.750 | ab CHF 2.085 |
| Ankylos Implantat mit Vollkeramikkrone (mit lebenslanger Herstellergarantie*) | ab CHF 3.850 | ab CHF 2.285 |
| Straumann Implantat mit Vollkeramikkrone (mit lebenslanger Herstellergarantie*) | ab CHF 3.850 | ab CHF 2.285 |
Neben der Implantatmarke setzt sich der Preis eines Zahnimplantats aus mehreren Bestandteilen zusammen. Ein komplettes Zahnimplantat umfasst den Implantatkörper, den Implantataufbau (Abutment) und den Zahnersatz – je nach Versorgung eine Krone, eine Brücke oder eine implantatgetragene Prothese.
Das Implantat selbst bildet die Basis der gesamten Versorgung. Es wird als künstliche Zahnwurzel in den Kieferknochen eingesetzt und besteht in der Regel aus Titan oder Keramik (Zirkonoxid). Je nach gewähltem Implantatsystem und individueller Ausgangssituation liegen die Kosten für das Implantat in unserer Praxis typischerweise ab etwa CHF 990, während sie in unserer Zahnklinik in Budapest bei rund CHF 590 beginnen.
Der Implantataufbau verbindet das Implantat mit der späteren Krone und sorgt für eine stabile und passgenaue Verbindung zwischen beiden Komponenten. Die Kosten für das Abutment beginnen in unserer Praxis in der Schweiz in der Regel ab etwa CHF 450, während sie in unserer Zahnklinik in Budapest meist ab rund CHF 290 liegen.
Der Zahnersatz bildet den sichtbaren Teil des Implantats und übernimmt sowohl die ästhetische als auch die funktionelle Aufgabe des Zahns. Die Wahl zwischen Krone, Brücke oder herausnehmbarem Zahnersatz hängt von der individuellen Versorgungssituation ab. In unserer Praxis verwenden wir überwiegend vollkeramische Materialien wie Zirkonoxid, da sie sowohl funktionell stabil als auch ästhetisch hochwertig sind. Die Kosten für eine Implantatkrone beginnen in der Schweiz in der Regel ab etwa CHF 1.020, während sie in unserer Zahnklinik in Budapest meist ab rund CHF 570 liegen.
Die Kosten für eine Implantatkrone oder Implantatbrücke hängen vor allem von der Materialwahl und dem zahntechnischen Aufwand ab. Besonders im sichtbaren Bereich spielt die ästhetische Ausarbeitung eine wichtige Rolle.
Vollkeramische Lösungen wie Zirkonoxid sind aufwendiger in der Herstellung als klassische metallkeramische Versorgungen. Zusätzlich beeinflusst die individuelle Arbeit im zahntechnischen Labor den Preis: Je höher die Anforderungen an Form, Farbe und Passgenauigkeit sind, desto mehr Zeit und Präzision sind notwendig.
Bei einer Zahnimplantation können – je nach individueller Ausgangssituation – zusätzliche Kosten entstehen. Diese betreffen meist vorbereitende Massnahmen, die eine sichere und langfristige Verankerung des Implantats ermöglichen.
Ist nicht ausreichend Knochensubstanz vorhanden, kann ein Knochenaufbau erforderlich sein. Im Oberkiefer kommt gegebenenfalls ein Sinuslift hinzu, um genügend Stabilität zu gewährleisten.
Für die präzise Planung sind in der Regel diagnostische Leistungen wie Röntgenaufnahmen oder eine 3D-Volumentomografie notwendig. Bestehen Entzündungen oder eine Parodontitis, müssen diese vor der Implantation behandelt werden. Auch eine notwendige Zahnextraktion vor der Implantation wird separat berechnet.
Während der Einheilphase kann zudem ein provisorischer Zahnersatz sinnvoll sein. Auf Wunsch ist die Behandlung auch im Dämmerschlaf möglich, was ebenfalls zusätzliche Kosten verursacht. Die folgenden Preise verstehen sich als Richtwerte und können sich danach unterscheiden, ob die Behandlung in unserer Praxis in der Schweiz oder in unserer Klinik in Budapest durchgeführt wird.
| Zusatzkosten bei Zahnimplantaten | Unsere Preise |
|---|---|
| Panorama-Röntgenaufnahme (OPG) | ab CHF 50 |
| 3D-Röntgen (DVT / CBCT) | ab CHF 200 |
| Digitale Implantatplanung (3D) | ab CHF 250 |
| Zahnextraktion (chirurgisch) | ab CHF 180 |
| Sinuslift (intern / geschlossen) | ab CHF 590 |
| Knochenaufbau-Material | ab CHF 280 |
| Provisorischer Zahnersatz | ab CHF 290 |
| Dämmerschlaf (erste Stunde) | ab CHF 540 |
Eine Implantatbehandlung muss nicht ausschliesslich an einem Standort erfolgen: Die Behandlung kann sowohl in unserer Praxis in Dübendorf als auch in unserer Zahnklinik in Budapest stattfinden – häufig als kombiniertes Behandlungskonzept. Die Unterschiede liegen in erster Linie in den Kostenstrukturen der beiden Standorte.
Während wir Beratung, Planung und Nachkontrollen in der Schweiz durchführen, können kostenintensivere Behandlungsschritte bei Bedarf in Budapest erfolgen. Dadurch lassen sich die Gesamtkosten deutlich reduzieren, während die Behandlung weiterhin eng durch unsere Schweizer Praxis begleitet wird.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation ab – insbesondere vom Behandlungsumfang und davon, wie viele Behandlungsschritte erforderlich sind.
Die obligatorische Grundversicherung (OKP) übernimmt die Kosten für Zahnimplantate in der Schweiz in der Regel nicht. Eine Implantatbehandlung gilt versicherungsrechtlich grundsätzlich als zahnärztliche Leistung, die der Patient selbst trägt.
In Ausnahmefällen – etwa nach einem Unfall oder bei bestimmten medizinischen Indikationen – kann eine Kostenübernahme durch die Unfall- oder Grundversicherung infrage kommen. Eine private Zahnzusatzversicherung deckt je nach Vertrag einen Teil der Kosten ab. Die individuellen Konditionen klären Sie am besten direkt mit Ihrem Versicherer.
Wenn die Behandlung selbst finanziert wird, bieten wir für Patienten aus der Schweiz eine zinsfreie Ratenzahlung an.
Ja, bei uns können Sie die Implantatbehandlung auch in Raten bezahlen. Für Patienten aus der Schweiz bieten wir eine Finanzierung bis zu CHF 15.000 mit 0 % Zinsen und einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten – ohne Anzahlung und ohne Schweizer Staatsbürgerschaft.
Die Ratenzahlung lässt sich unkompliziert beantragen und wird in der Regel innerhalb kurzer Zeit geprüft. Damit können Sie eine Implantatbehandlung auch finanziell besser planen und in Etappen umsetzen.
Die Herstellergarantie für Zahnimplantate hängt vom jeweiligen Implantatsystem ab. In unserer Praxis arbeiten wir ausschliesslich mit etablierten Herstellern, die offizielle Garantien auf ihre Implantatkomponenten gewähren.
Diese Garantie bezieht sich in der Regel auf Material- und Herstellungsfehler des Implantatkörpers. Sie ersetzt keine Behandlungsgarantie, zeigt aber, dass es sich um langfristig etablierte und dokumentierte Systeme handelt.
Für Patienten bedeutet das vor allem eine zusätzliche Sicherheit bei der Wahl des Implantatsystems – massgeblich für den langfristigen Erfolg bleiben jedoch die Planung, die Durchführung und die Nachsorge der Behandlung.
| Implantatsystem | Herstellergarantie* |
|---|---|
| Alpha Bio | je nach Komponente 3 Jahre bis lebenslang |
| Nobel Biocare | lebenslange Herstellergarantie |
| Straumann | lebenslange Herstellergarantie |
| Ankylos | lebenslange Herstellergarantie |
Premium-Implantate wie Straumann oder Nobel Biocare und preislich günstigere Systeme wie Alpha Bio können bei korrekter Planung gleichermassen langfristig stabile Ergebnisse ermöglichen. Der Preisunterschied liegt weniger im klinischen Ergebnis als in der langfristigen Versorgungssicherheit.
Teurere Implantatsysteme verfügen meist über eine umfangreichere wissenschaftliche Langzeitdokumentation, eine breitere Auswahl an Komponenten und eine langfristig gesicherte Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Das kann wichtig sein, wenn nach vielen Jahren einzelne Komponenten – etwa Abutments oder Schrauben – ausgetauscht werden müssen.
Günstigere Systeme arbeiten häufig mit standardisierten Komponenten und einer kürzeren Marktdokumentation, was sich im Preis widerspiegelt. Für viele Standardversorgungen kann das funktionell vollkommen ausreichend sein.
In unserer Praxis arbeiten wir mit vier international etablierten Implantat-Marken: Straumann, Nobel Biocare, Ankylos und Alpha Bio. Welches System sich anbietet, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen auf Basis der individuellen klinischen Situation – nicht pauschal nach Preis.
Ein Zahnimplantat dient dazu, die natürliche Zahnwurzel zu ersetzen und eine stabile Basis für eine feste Versorgung – etwa eine Krone oder eine Brücke – zu schaffen. Es ist vor allem dann sinnvoll, wenn fehlende Zähne dauerhaft und festsitzend ersetzt werden sollen.
Es stellt die Kaufunktion wieder her, unterstützt eine klare Aussprache und kann helfen, den weiteren Abbau des Kieferknochens im Bereich der Zahnlücke zu reduzieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Brücken müssen benachbarte Zähne nicht beschliffen werden, da das Implantat selbstständig im Knochen verankert ist.
Zahnimplantate sind grundsätzlich für Patienten geeignet, bei denen ein oder mehrere Zähne fehlen und eine feste, langfristige Lösung gewünscht ist.
Entscheidend sind dabei vor allem die Knochenverhältnisse und der allgemeine Gesundheitszustand. In vielen Fällen kann auch bei reduziertem Knochenangebot durch einen Knochenaufbau eine Implantation ermöglicht werden.
Bestimmte Faktoren können den Behandlungserfolg beeinflussen – etwa starkes Rauchen, unbehandelte Parodontitis oder bestimmte Vorerkrankungen. Auch während intensiver medizinischer Therapien wie einer Chemotherapie wird eine Implantation in der Regel nicht durchgeführt.
In unserer Praxis prüfen wir jede Situation individuell. Ob ein Zahnimplantat sinnvoll ist, hängt nicht nur von medizinischen Voraussetzungen ab, sondern auch davon, welche Versorgung langfristig am besten zur Zahnsituation passt.
Die meisten Zahnimplantate bestehen aus medizinischem Titan. Dieses Material hat sich über viele Jahre bewährt und wird aufgrund seiner Stabilität und sehr guten Verträglichkeit besonders häufig eingesetzt. Es verbindet sich fest mit dem Kieferknochen – ein Prozess, der als Osseointegration bezeichnet wird.
Alternativ können Implantate auch aus Zirkonoxid gefertigt werden. Dieses keramische Material ist ebenfalls gut verträglich und wird vor allem im sichtbaren Bereich eingesetzt, da es eine zahnähnliche Farbe aufweist.
In unserer Praxis wählen wir das Material immer individuell – abhängig von der klinischen Situation und den ästhetischen Anforderungen.
Eine Zahnimplantation darf grundsätzlich von Zahnärzten durchgeführt werden, die über eine fundierte Weiterbildung im Bereich Implantologie verfügen. Dazu zählen insbesondere Oralchirurgen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen sowie entsprechend ausgebildete Allgemeinzahnärzte.
Entscheidend ist nicht allein der Titel, sondern die praktische Erfahrung, eine sorgfältige Planung sowie die korrekte Durchführung des Eingriffs. Eine erfolgreiche Implantation umfasst neben dem chirurgischen Einsetzen des Implantats auch die präzise Vorbereitung, die Beurteilung der Knochenverhältnisse und eine strukturierte Nachkontrolle.
In unserem Team arbeiten erfahrene Zahnärzte mit Spezialisierung auf Implantologie, die Implantatbehandlungen sorgfältig planen und durchführen.
Sowohl ein Zahnimplantat als auch eine Zahnbrücke können eine Zahnlücke schliessen. Welche Lösung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vor allem von den Knochenverhältnissen und dem Zustand der benachbarten Zähne ab.
Ein Implantat ersetzt neben der sichtbaren Krone auch die Zahnwurzel. Dadurch kann der Kieferknochen in diesem Bereich besser erhalten bleiben, und angrenzende Zähne müssen nicht beschliffen werden. In vielen Fällen stellt das Implantat deshalb die langfristig unabhängigere Lösung dar.
Eine Zahnbrücke kann sinnvoll sein, wenn ein Implantat nicht infrage kommt oder kein Knochenaufbau gewünscht ist. Dabei werden die Nachbarzähne als Pfeiler genutzt, was einen Eingriff an gesunden Zahnstrukturen bedeutet.
Massgeblich ist letztlich, welche Lösung die bestehende Situation langfristig stabil und funktionell sinnvoll ergänzt. Einen detaillierten Vergleich finden Sie in unserem Ratgeber zu Zahnimplantat oder Zahnbrücke.
Zahnimplantate gelten als gut dokumentiertes und bewährtes Verfahren mit hoher Erfolgsrate. Dennoch handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem gewisse Risiken nicht vollständig ausgeschlossen werden können.
In unserer Praxis legen wir grossen Wert auf eine sorgfältige Diagnostik und Planung, um mögliche Risiken bereits im Vorfeld zu minimieren und die Grundlage für eine langfristig stabile Versorgung zu schaffen.
Eine sorgfältige Vorbereitung ist massgeblich für den langfristigen Erfolg einer Zahnimplantation. Ziel ist es, optimale Voraussetzungen für die Einheilung und Stabilität des Implantats zu schaffen.
Vor dem Eingriff sollten Sie uns über bestehende Erkrankungen, eingenommene Medikamente und bekannte Allergien informieren. So können wir die Behandlung sicher planen und mögliche Risiken im Vorfeld besser einschätzen.
Bitte befolgen Sie zudem die individuellen ärztlichen Anweisungen, etwa zur Einnahme verordneter Medikamente. Rauchen und übermässiger Alkoholkonsum sollten möglichst vermieden werden, da beides die Wundheilung beeinträchtigen kann.
Planen Sie nach dem Eingriff ausreichend Ruhezeit ein. Wenn Sie sich am Behandlungstag unsicher fühlen oder eine Dämmerschlafbehandlung vorgesehen ist, organisieren Sie für den Heimweg eine Begleitperson.
Nicht in jedem Fall steht ausreichend Knochensubstanz zur Verfügung, um ein Implantat unmittelbar stabil zu verankern. Nach längerem Zahnverlust kann sich der Kieferknochen im betroffenen Bereich allmählich zurückbilden. Auch fortgeschrittene Parodontitis, frühere chirurgische Eingriffe oder individuelle anatomische Besonderheiten können dazu führen, dass das Knochenangebot nicht ausreicht.
In solchen Situationen kann ein Knochenaufbau sinnvoll oder notwendig sein, um eine stabile Basis für das Implantat zu schaffen. Ziel ist es, die Knochenhöhe oder -breite so zu verbessern, dass das Implantat langfristig sicher verankert werden kann.
Je nach Ausgangssituation kommen unterschiedliche Verfahren infrage. Verwendet werden können körpereigener Knochen, synthetische Ersatzmaterialien oder kombinierte Techniken. Welche Methode im individuellen Fall geeignet ist, beurteilen wir auf Grundlage der klinischen Untersuchung und der radiologischen Diagnostik.
Die Kosten hängen vom Umfang des Eingriffs und vom verwendeten Material ab. Eine detaillierte Übersicht finden Sie auf unseren Seiten zu Knochenaufbau und Sinuslift.
Eine Zahnimplantation erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten. Wir beginnen mit einer digitalen Planung auf Basis von Röntgen- oder 3D-Aufnahmen, setzen anschliessend das Implantat unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen ein und versorgen es nach einer mehrwöchigen Einheilphase mit dem definitiven Zahnersatz – einer Krone, Brücke oder implantatgetragenen Prothese.
Der eigentliche Eingriff dauert in der Regel nicht lange. Während der gesamten Behandlung begleiten wir Sie eng – von der ersten Diagnostik über die Implantation bis zur Nachsorge.
Die Implantation ist während des Eingriffs in der Regel schmerzfrei. Leichte Druck- oder Vibrationsgefühle können wahrgenommen werden, Schmerzen treten dabei normalerweise nicht auf. Nach dem Eingriff können vorübergehend leichte Beschwerden auftreten, die sich meist gut kontrollieren lassen. Zur Unterstützung geben wir klare Nachsorgeempfehlungen und setzen bei Bedarf geeignete Schmerzmedikation ein.
– Dr. Attila Halász, Ärztlicher Direktor der Klinik, Zahnarzt und Kieferchirurg
Den vollständigen Ablauf einer Zahnimplantation haben wir in einem detaillierten Ratgeber für Sie zusammengefasst.
Die Implantation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung und wird während des Eingriffs meist als schmerzfrei empfunden. In bestimmten Situationen – etwa bei mehreren Implantaten – kann die Behandlung auch in Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt werden.
Nach dem Eingriff können vorübergehend leichte bis mässige Beschwerden auftreten, zum Beispiel Schwellungen, ein Druckgefühl oder kleine Blutergüsse im behandelten Bereich. Das Ausmass hängt vom Umfang des Eingriffs und der individuellen Heilung ab.
Treten Beschwerden auf, lassen sie sich in der Regel gut mit geeigneten Schmerzmitteln kontrollieren. Bei ungewöhnlich starken oder anhaltenden Schmerzen empfehlen wir eine zeitnahe Kontrolle.
Insgesamt ist die Behandlung für die meisten Patienten gut planbar und in der Regel gut verträglich.
Nach einer Implantation ist eine sorgfältige Nachsorge wichtig für eine stabile Einheilung. In den ersten Tagen steht vor allem die Schonung im Vordergrund.
In unserer Praxis begleiten wir die Heilungsphase eng und geben Ihnen klare Empfehlungen für die Zeit nach dem Eingriff. Auch langfristig sind regelmässige Kontrollen und eine konsequente Mundhygiene wichtig, damit das Implantat stabil bleibt.
Zahnimplantate sind auf eine langfristige Versorgung ausgelegt und können bei guter Pflege viele Jahre, häufig sogar Jahrzehnte, stabil funktionieren.
Sie bestehen meist aus Titan oder Zirkonoxid – Materialien mit hoher Belastbarkeit und sehr guter Verträglichkeit. Massgeblich für die Haltbarkeit sind jedoch vor allem die Mundhygiene, die Knochenqualität und regelmässige Kontrollen.
In unserer Praxis sehen wir, dass Implantate bei konsequenter Pflege und regelmässiger Nachsorge langfristig sehr zuverlässig funktionieren.
Wie lange ein Implantat im Einzelfall hält, hängt immer von der individuellen Situation und der langfristigen Betreuung ab. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber: Wie lange halten Zahnimplantate?
Die richtige Pflege von Zahnimplantaten ist wichtig für deren langfristige Stabilität. Grundsätzlich gelten dabei ähnliche Regeln wie bei natürlichen Zähnen, wobei die Reinigung im Implantatbereich besonders konsequent und schonend erfolgen sollte.
Eine konsequente Pflege trägt wesentlich dazu bei, Entzündungen zu vermeiden und die langfristige Stabilität des Implantats zu unterstützen. Ausführliche Empfehlungen finden Sie in unserem Ratgeber zur Zahnimplantat-Pflege.
In unserer täglichen Praxis sehen wir, dass Zahnimplantate bei sorgfältiger Planung und konsequenter Nachsorge eine gut planbare und langfristig stabile Lösung darstellen können. Massgeblich ist dabei weniger ein einzelner Faktor, sondern das Zusammenspiel aus Knochenqualität, Implantatsystem und individueller Situation.
In den letzten 20 Jahren habe ich rund 10.000 Zahnimplantate eingesetzt. Im Fall eines einfachen Implantationseingriffs mit ausreichendem Knochenangebot beträgt die Erfolgsrate ungefähr 99 %. Es gibt nur wenige ärztliche Eingriffe, bei denen der Anteil fehlgeschlagener Fälle so niedrig ist.
– Dr. Attila Halász, Ärztlicher Direktor der Klinik, Zahnarzt und Kieferchirurg
Das vollständige Experten-Interview mit Dr. Halász und Dr. Radó finden Sie in unserem Ratgeber.
Der Durchschnittspreis für ein Zahnimplantat liegt in unseren Schweizer Praxen zwischen CHF 2.950 und CHF 3.850 pro Zahn – inklusive Implantat, Aufbau und Krone. Den genauen Preis bestimmen das Implantatsystem, das Kronenmaterial und ein eventueller Knochenaufbau.
Das günstigste Zahnimplantat ohne Krone und Aufbau kostet bei uns in der Schweiz ab CHF 990. In unserer Zahnklinik in Budapest beginnt dasselbe Implantatsystem ab CHF 590. Für den tatsächlichen Gesamtpreis müssen jedoch auch Implantataufbau, Krone, Diagnostik und mögliche Zusatzbehandlungen berücksichtigt werden.
Bei einem Zahnimplantat mit Knochenaufbau kommt zum Implantatpreis der Aufwand für den Knochenaufbau hinzu. In unseren Schweizer Praxen beginnt das Knochenaufbau-Material ab CHF 280, ein interner Sinuslift ab CHF 590. Der genaue Aufpreis hängt davon ab, wie viel Knochen aufgebaut werden muss, welches Material verwendet wird und ob zusätzliche Behandlungsschritte nötig sind.
Die Zahnimplantat-Kosten werden vor allem durch das Implantatsystem, den Zahnersatz, das Knochenangebot und mögliche Zusatzbehandlungen beeinflusst. Dazu zählen zum Beispiel Knochenaufbau, Sinuslift, 3D-Diagnostik, provisorischer Zahnersatz oder eine Behandlung im Dämmerschlaf.
Bei guter Mundhygiene und regelmässigen Kontrollen können Zahnimplantate viele Jahre, häufig sogar Jahrzehnte, stabil funktionieren. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von individuellen Faktoren wie Knochenqualität, Allgemeingesundheit, Belastung und Pflege ab.
Die meisten Zahnimplantate bestehen aus Titan oder Zirkonoxid. Titan wird aufgrund seiner Stabilität und sehr guten Verträglichkeit besonders häufig eingesetzt. Zirkonoxid ist eine keramische Alternative, die vor allem im sichtbaren Bereich interessant sein kann. Die Wahl des Materials erfolgt auf Basis der klinischen Situation und des Behandlungsplans.
Der chirurgische Eingriff selbst dauert in vielen Fällen weniger als eine Stunde. Der gesamte Behandlungsablauf – einschliesslich Planung, Einheilphase und endgültigem Zahnersatz – kann sich jedoch über mehrere Wochen bis Monate erstrecken. Die genaue Dauer hängt unter anderem vom Knochenangebot, möglichen Zusatzbehandlungen und dem Heilungsverlauf ab.
Die Implantation erfolgt unter örtlicher Betäubung und wird während des Eingriffs in der Regel nicht als schmerzhaft empfunden. Danach können vorübergehend leichte bis mässige Beschwerden, Schwellungen oder ein Druckgefühl auftreten. Diese lassen sich mit den üblichen Massnahmen gut kontrollieren.
Ja, vor der Behandlung erhalten Sie einen detaillierten und aufgeschlüsselten Kostenvoranschlag. Darin werden Implantat, Aufbau, Zahnersatz, Diagnostik und mögliche Zusatzbehandlungen transparent aufgeführt. So sehen Sie vorab, wie sich die Gesamtkosten zusammensetzen.
Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin
Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin und Kieferchirurgin
Dr. med. dent. (HU) - Allgemeine Zahnärztin
Dr. med. dent. (HU) - Kieferchirurg und Allgemeiner Zahnarzt
Unsere Standorte in Dübendorf, Gland und Budapest arbeiten nach denselben implantologischen Standards. Diagnostik, Planung, Behandlung und Nachsorge sind klar aufeinander abgestimmt – je nachdem, welcher Behandlungsschritt an welchem Standort sinnvoll ist.
Unsere Hauptpraxis in der Region Zürich ist gut erreichbar aus Zürich, Uster und Winterthur. Hier planen und setzen wir Zahnimplantate für Patienten aus der Deutschschweiz – mit moderner Diagnostik, strukturierter Planung und einem eingespielten Team.
Unser Standort in Gland liegt zwischen Genf und Lausanne. Hier betreuen wir Patienten aus der Westschweiz persönlich und mehrsprachig – mit demselben implantologischen Qualitätsanspruch wie in Dübendorf.
In unserer Klinik in Budapest führen wir umfangreiche implantologische Behandlungen durch. Die Betreuung erfolgt in deutscher Sprache und ist eng mit der Planung und Nachsorge in unseren Schweizer Praxen abgestimmt.
Unsere Patientenkoordinatoren stehen bereit, um Ihre Anfragen zu beantworten und Ihnen bei jeglichen Anliegen behilflich zu sein. Sei es die Terminvereinbarung, Fragen zu Zahnproblemen oder Informationen zu unseren Preisen - wir sind gerne für Sie da.
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