Ich weiss nicht genau, in welchem Zustand sich mein Kiefer befindet, habe aber gelesen, dass oft ein Knochenaufbau erforderlich ist, bevor ein Implantat eingesetzt werden kann. Was ich jedoch nirgends sehe: wie viel das zusätzlich kosten kann. Auch im Voraus wird selten etwas dazu gesagt. Meine Sorge ist, dass am Ende der Behandlung die Gesamtkosten ganz anders ausfallen als ursprünglich erwartet. Kann man das wirklich im Vorfeld gar nicht einschätzen?
Liebe Karin
Ihre Sorge in Bezug auf den Knochenaufbau ist absolut nachvollziehbar, denn es kann tatsächlich vorkommen, dass vor einer Implantation nicht genügend Knochensubstanz vorhanden ist und deshalb ein zusätzlicher Eingriff erforderlich wird.
Die gute Nachricht ist: Bei einem sorgfältig erstellten Behandlungsplan lässt sich diese Unsicherheit weitgehend vermeiden. Bereits bei der ersten Konsultation – etwa anhand einer DVT-Aufnahme oder einer digitalen Untersuchung – kann sehr zuverlässig eingeschätzt werden, ob ein Knochenaufbau notwendig ist und in welchem Ausmass. So kann das Angebot von Anfang an entsprechend erstellt werden und es taucht nicht plötzlich als unerwartete Zusatzposition während der Behandlung auf.
Wichtig ist zu wissen, dass der Umfang eines Knochenaufbaus nicht bei jedem Patienten gleich ist. Manchmal handelt es sich nur um eine kleine lokale Ergänzung, in anderen Fällen ist ein grösserer Eingriff erforderlich. Deshalb lässt sich der Preis nicht pauschal nennen – aber ob ein Knochenaufbau erforderlich sein wird, kann schon zu Beginn recht genau festgestellt werden. Bei uns klären wir dies beispielsweise im Rahmen der Untersuchungen in der Schweizer Praxis.
Wenn Sie dennoch zumindest Richtpreise sehen möchten: In unserem Übersichtsartikel zum Thema Knochenaufbau finden Sie eine Tabelle mit allen wichtigen Angaben – verständlich aufbereitet, auch für Nicht-Fachleute.
Sie haben das Recht, im Voraus zu erfahren, wie sich ein möglicher Knochenaufbau auf den Behandlungsplan auswirkt – sowohl medizinisch wie auch organisatorisch.
Freundliche Grüsse
Zahnimplantat Experten
Anhand einer DVT-Aufnahme oder einer digitalen Untersuchung lässt sich bereits bei der ersten Konsultation mit hoher Sicherheit feststellen, ob genügend Knochensubstanz vorhanden ist. So kann der Behandlungsplan von Anfang an einen Knochenaufbau berücksichtigen, falls er erforderlich ist.
Das hängt vom Umfang des Eingriffs ab: Bei kleineren lokalen Ergänzungen sind die Mehrkosten moderat, bei grösseren Aufbauten muss mit höheren Ausgaben gerechnet werden. Einen genauen Preis kann man immer nur nach einer individuellen Untersuchung nennen.
Bei einem gut vorbereiteten Behandlungsplan kommt das selten vor, da die Notwendigkeit bereits bei der ersten Untersuchung abgeklärt wird. So lassen sich unerwartete Kosten und Anpassungen vermeiden.
Die Heilungszeit beträgt in der Regel 4–9 Monate, abhängig vom Umfang des Eingriffs und von den individuellen Regenerationsmöglichkeiten. In den meisten Fällen kann das Implantat gleichzeitig mit dem Knochenaufbau gesetzt werden.
Ja, wenn genügend Knochensubstanz vorhanden ist, ist kein zusätzlicher Aufbau nötig und das Implantat kann direkt eingesetzt werden. Die Entscheidung basiert stets auf den Ergebnissen der bildgebenden Untersuchungen.
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