Ich bin von Natur aus eher vorsichtig. Bevor ich mich auf einen solchen Eingriff einlasse, möchte ich wissen, wie sicher das Ergebnis wirklich ist. Man hört einiges über Komplikationen, Abstossungen oder Entzündungen – gleichzeitig heisst es aber auch, dass die Erfolgsquote sehr hoch sei. Was entspricht der Realität? Womit kann ich rechnen, wenn alles normal verläuft?
Grüezi Herr Wenger
Es ist sehr gut, dass Sie diese Frage stellen – es ist völlig nachvollziehbar, dass Sie genau wissen möchten, wie sicher ein solcher Eingriff ist. Die gute Nachricht ist: Die Zahnimplantation gehört heute zu den am besten dokumentierten und sichersten Verfahren in der Zahnmedizin.
Internationale Statistiken und unsere eigenen Erfahrungen zeigen eine Erfolgsquote von 90–98 %, abhängig von Implantat-Typ, Knochenqualität und allgemeinem Gesundheitszustand. Das bedeutet, dass neun bis zehn von zehn Implantaten langfristig stabil bleiben, wenn sie korrekt eingesetzt werden und der Patient die Empfehlungen befolgt (z. B. Mundhygiene, regelmässige Kontrollen).
Natürlich kann es wie bei jedem medizinischen Eingriff zu Komplikationen kommen – etwa verzögerte Heilung, leichte Entzündungen oder in seltenen Fällen eine fehlende knöcherne Einheilung. Diese Situationen sind jedoch behandelbar, besonders wenn sie frühzeitig erkannt und gemeldet werden. Deshalb sind regelmässige Nachkontrollen und ein erreichbarer Ansprechpartner – ob in der Schweiz oder in Ungarn – so wichtig.
Zu den grössten Risikofaktoren zählen Rauchen, unbehandelter Diabetes, starker Knochenverlust oder vernachlässigte Mundhygiene. All diese Punkte werden bereits bei der Erstberatung besprochen, damit ein Behandlungsplan entsteht, der Ihre individuelle Situation berücksichtigt und Risiken minimiert.
Unsere Erfahrung zeigt: Patienten, die von Anfang an klare Informationen erhalten, gehen deutlich entspannter und bewusster in die Behandlung – und das unterstützt den Heilungserfolg zusätzlich.
Freundliche Grüsse
Zahnimplantat Experten
Internationale Daten zeigen eine Erfolgsrate von 90–98 %. Das bedeutet, dass neun bis zehn von zehn Implantaten langfristig stabil bleiben.
Entscheidend sind die Knochenqualität, der allgemeine Gesundheitszustand, die Mundhygiene und der Lebensstil (z. B. Rauchen). Diese Punkte werden bei der Erstberatung geprüft.
Ja, zum Beispiel eine verzögerte Heilung, Entzündungen oder in seltenen Fällen eine fehlende knöcherne Einheilung. Diese Probleme lassen sich jedoch behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.
Sehr wichtig: Regelmässige Kontrollen ermöglichen ein frühes Eingreifen, falls Probleme auftreten. Dadurch steigt die Stabilität des Implantats langfristig.
Bei Patienten mit guter Allgemeingesundheit, ohne Rauchen und mit sorgfältiger Mundhygiene. Bei ihnen funktionieren Implantate oft jahrzehntelang zuverlässig.
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